Ein Selbstmordkommando hat ein Regierungsgebäude in Afghanistan angegriffen und zahlreiche Menschen getötet. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu der Tat.
Beim Angriff eines Selbstmordkommandos der Taliban auf den Amtssitz des Gouverneurs der zentralafghanischen Provinz Parwan sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, darunter sechs Attentäter. Mindestens 34 weitere Menschen wurden bei dem schweren Angriff nordwestlich der Hauptstadt Kabul verletzt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf das Innenministerium.
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Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu der Tat, hieß es weiter. Nach Angaben des Innenministeriums sprengte sich einer der Attentäter am bewachten Eingang in die Luft. Fünf weitere Angreifer seien daraufhin in die Gebäude vorgedrungen. Zwei hätten ihre am Körper befestigten Sprengsätze gezündet. Die drei anderen seien von Sicherheitskräften erschossen worden. Eine Sprecherin des Gouverneurs sagte, die meisten Opfer seien Angestellte der Provinzregierung gewesen. Der Sender Tolo TV berichtete, Provinzgouverneur Basir Salangi haben sich in dem Gebäudekomplex aufhalten, sei aber nicht zu Schaden gekommen.
(dpa)
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