Die USA machen Personenkontrollen an Flughäfen stärker von den Erkenntnissen der Geheimdienste abhängig. Kurzmeldungen im Überblick

Die USA machen zusätzliche Personenkontrollen an Flughäfen stärker von den Erkenntnissen der Geheimdienste abhängig. Von diesem Monat an soll für die Untersuchungen nicht mehr die Nationalität eines Passagieres entscheidend sein, erklärte ein ranghoher Mitarbeiter der Regierung. Die USA wollen stattdessen in Zukunft Menschen genauer kontrollieren lassen, deren Namen, Aussehen oder Reisemuster denen von Terrorverdächtigen entsprechen. Dadurch soll die Zahl der Zusatzkontrollen deutlich abnehmen. Bislang werden alle Fluggäste genauer unter die Lupe genommen, die aus einem von 14 Ländern stammen, die auf einer schwarzen Liste stehen - darunter Kuba, Iran, Afghanistan und Pakistan. Die USA führten die strengeren Kontrollen ein, nachdem Ende vergangenen Jahres ein Nigerianer ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit in die Luft sprengen wollte. Die US-Verbündeten Saudi-Arabien, Algerien und Nigeria waren jedoch verärgert, auf der Liste der verdächtigen Staaten aufzutauchen.

Zwar hat die US-Regierung die Kontrollen an den Flughäfen erst vor kurzem verschärft. Doch nun will sie auf eine neue Strategie setzen. (© Foto: AFP)

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