Allen Verhandlungen zum Trotz reißt die Gewalt im Nahen Osten nicht ab. Palästinenser feuerten drei Raketen auf Israel und in Hebron wurde ein 14-Jähriger erschossen.
Trotz der Ankündigung einer Waffenstillstandsvereinbarung hält die Gewalt im Nahen Osten unvermindert an: Palästinensische Extremisten feuerten am Freitag drei Raketen aus dem Gaza-Streifen auf Israel, das mit Luftangriffen auf das Küstengebiet reagierte.
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Anti-israelische Proteste im Westjordanland (© Foto: AFP)
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Im besetzten Westjordanland schossen israelische Soldaten auf palästinensische Demonstranten, die mit Steinen warfen. Dabei wurde laut palästinensischen Rettungskräften in Hebron ein 14-jähriger Junge durch einen Brustschuss getötet. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, die Soldaten seien angegriffen worden. Sie hätten auf die untere Körperhälfte des Steinwerfers gezielt. Das Militär untersuche den Vorfall.
Seit der 22 Tage dauernden israelischen Offensive im Gaza-Streifen ist es jede Woche zu Protesten in Hebron gekommen. Die israelischen Soldaten sind dort zum Schutz einer jüdischen Enklave in Hebron stationiert.
Zuvor waren Raketen aus dem Gaza-Streifen nach Angaben des israelischen Militärs in der Nähe der Stadt Sderot eingeschlagen, verletzt wurde aber niemand. Einige Stunden später griffen israelische Kampfflugzeuge ihrerseits ein Ziel im Gaza-Streifen an. Ärzten und der radikalislamischen Hamas zufolge wurden dabei zwei Mitglieder der militanten Organisation "Volkswiderstandskomitee" schwer verletzt. Die Männer seien auf einem Motorrad nahe der Stadt Chan Junis unterwegs gewesen.
Israel hatte die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen zum Jahreswechsel zum Anlass für einen Krieg genommen. Er wurde am 18. Januar durch einen Waffenstillstand beendet. Diese wird jedoch immer wieder gebrochen. Ägypten bemüht sich seither um einen dauerhaften Waffenstillstand.
Die Hamas erwartet eine Einigung bis Sonntag, wie ihr Vizechef Mussa Abu Marsuk am Donnerstag sagte. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Stellungnahme. Nach Angaben westlicher und palästinensischer Informanten hat Ägypten vorgeschlagen, der Ausrufung eines auf 18 Monate befristeten Waffenstillstands einen Gefangenenaustausch, die Öffnung der Grenzübergänge zum Gaza-Streifen und Versöhnungsgespräche der verfeindeten Palästinensergruppen folgen zu lassen.
Allerdings blieb offen, ob Israel und die Hamas die Vorschläge akzeptieren werden. So macht Israel die Öffnung der Grenzübergänge von der Freilassung des von der Hamas gefangenen Soldaten Gilad Schalit abhängig. Von der Hamas gibt es noch keine Zusage, dass sie die auf palästinensischer Seite liegenden Übergänge von Angehörigen der rivalisierenden Fatah kontrollieren lassen will.
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(Reuters/ihe)
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" Pengolodh: Hey, was soll das?!
Israel hat ein Recht, sich zu verteidigen."
verteidigen? so bezeichnen Sie die brutalste Besatzung der Neuzeit?
"Auch mit tödlichen Schüssen gegen jugendliche Steinewerfer."
ist das ein Witz?
Israel hat ein Recht, sich zu verteidigen. Auch mit tödlichen Schüssen gegen jugendliche Steinewerfer.
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das sollten inzwischen auch die israelischen Politiker begriffen haben. Langsam sieht es so aus, als ob das Konzept der Hamas voll aufgehen würde. Die Politik der Nadelstiche und Israel schlägt mit voller Wucht zurück. Solche Opfer sind somit Wasser auf die Mühlen der Radikalisierer im palastinensischen Lager und setzen Israel ins Unrecht.
Schade, so verlieren die Söhne, Enkel und Urenkel der ermordeten Juden jede ethische Glaubwürdigkeit.
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