Islamisten greifen Pipeline in Algerien an

Nach Geiselnahme / Veröffentlicht am , im Politicker

Zwei Wochen nach der Geiselnahme auf einer Gasanlage in In Amenas haben mutmaßliche Islamisten eine Ölpipeline in Nordalgerien in der Nähe der Provinzhauptstadt Bouira angegriffen. Die Region gilt als Hochburg der Al-Qaida-Islamisten in Nordafrika.

Dabei seien in der Nacht zum Sonntag zwei algerische Wachleute ums Leben gekommen und sieben verletzt worden, berichtete die Zeitung El Watan am Montag unter Berufung auf Sicherheitskreise im Internet. Die Angegriffenen hätten die Terroristen allerdings zurückschlagen können.

Mit der Geiselnahme von Mitarbeitern des Gasfeldes In Amenas hatten Islamisten Mitte des Monats weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Der Terrorangriff endete in einem Blutbad. Allein 37 ausländische Geiseln kamen nach offiziellen Angaben ums Leben.