Mindestens 20 Tote, etwa 120 Verletzte: In der indischen Millionenmetropole Mumbai sind drei Bomben explodiert - jeweils in belebten Wohn- und Geschäftsvierteln. Das indische Innenministerium geht von einem "koordinierten Terroranschlag" während des abendlichen Berufsverkehrs aus.
Drei Explosionen haben die indische Metropole Mumbai erschüttert. Alle Detonationen hätten sich in belebten Gegenden ereignet, wo zum Zeitpunkt der Detonationen am frühen Abend (Ortszeit) zahlreiche Menschen auf den Straßen unterwegs waren, teilte die indische Polizei mit.
Mumbai: Zahlreiche Tote bei Anschlägen
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Medienberichten zufolge explodierten die Sprengsätze innerhalb von 15 Minuten in belebten Wohn- und Geschäftsvierteln im Süden und Westen der Stadt. Eine der Bomben sei an einer Bushaltestelle im westlichen Bezirk Dadar detoniert, die anderen in den Vierteln Zaveri Bazar und Opera House, beides Zentren der Schmuckindustrie.
Die Behörden sprechen inzwischen von 21 Toten und etwa 120 Verletzten. "Das war ein koordinierter Anschlag von Terroristen", sagte Innenminister Palaniappan Chidambaram vor Reportern in Neu Delhi. Die Sicherheitskräfte in Mumbai und anderen Großstädten seien in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Anti-Terroreinheiten aus anderen Bundesstaaten seien auf dem Weg nach Mumbai. "Gegenwärtig gibt es keine Anzeichen für eine weitere Bedrohung", erklärte Chidambaram. Zu möglichen Attentätern machte er keine Angaben. In indischen Medien wurde aber über eine Verwicklung radikaler Islamisten spekuliert.
Pakistans Regierung und US-Präsident Obama verurteilen die Anschläge
Die indische Staatspräsidentin Pratibha Patil wünschte den Verletzten baldige Genesung. Auch die Regierung des Nachbarlandes Pakistan verurteilte den Angriff. US-Präsident Barack Obama bezeichnete die Taten als "abscheuliche Terroranschläge". Seine Gedanken und Gebete seien mit den Verletzten und den Angehörigen der Opfer.
Die Explosionen fallen nach einem Bericht der britischen BBC mit dem Geburtstag von Ajmal Amir Kasab zusammen, der am 13. Juli 1987 geboren sein soll. Er ist der einzige überlebende Attentäter der Terroranschläge von Mumbai im Jahr 2008, bei denen fast 170 Menschen starben.
Ende November 2008 war die Finanzmetropole zwei Tage lang Schauplatz des Terrors: Die Attentäter aus Pakistan stürmten mit Maschinengewehren und Granaten bewaffnet zwei Luxushotels, darunter das Hotel Taj Mahal, und weitere Gebäude in Mumbai. Neun der Angreifer wurden getötet, Kasab überlebte als Einziger. Er wurde festgenommen und von einem indischen Gericht zum Tode verurteilt. Qasabs Anwalt hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt.
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(sueddeutsche.de/Reuters/AFP/dapd/hai/olkl)
Pauli will zurück zu den Freien Wählern
Die Gewalt von aussen geht weiter,nun ich schrieb schon vor langer Zeit folgendes. Wenn die Allierten Truppen Afghanistan verlassen so geht der Krieg lustig weiter. Das naechste Opfer ist Pakistan und Indien,viele Leser wollten das nicht glauben. Leider ist es so und wird noch viel schlimmer kommen als man glaubt.