Verschwörung von "Gotteskriegern" und "Apokalyptikern": Das FBI ermittelt gegen eine militante Gruppe, die mit Bomben die Weltordnung ändern wollte. Diesmal waren es nicht Islamisten.
Die US-Ermittlungsbehörden haben nach eigenen Angaben eine Verschwörung militanter Christen gegen die Regierung aufgedeckt. Die Staatsanwaltschaft in Detroit erhob Anklage gegen neun mutmaßliche Mitglieder der militanten Gruppe Hutaree.
Auf der Internetseite der militanten Gruppe Hutaree sind angebliche Übungseinsätze dokumentiert. Die Gruppe wollte einen Polizeibeamten töten, um anschließend bei dessen Beisetzung Sprengsätze in die Luft zu jagen. (© Foto: AP)
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Sie sollen seit 2008 regelmäßig mit Waffen trainiert und den Bau von Sprengsätzen geübt haben. Die Gruppe habe geplant, einen Polizisten zu töten und anschließend bei dessen Beerdigung Bomben zu zünden, heißt es in der Anklageschrift. Die militante Gruppe habe geglaubt, auf diese Weise "einen Aufstand gegen die Regierung" anzetteln zu können.
Die New York Times berichtet, bei den mutmaßlichen Täten handele es sich um christliche Apokalyptiker. Die selbstgebastelten Bomben würden Sprengsätzen gleichen, mit denen auch Rebellen im Irak gegen amerikanische Truppen vorgehen.
"Es handelt sich hierbei um eine radikale Randgruppe", wird eine Spezialermittlerin des FBI in Detroit zitiert. Die Gruppe Hutaree sieht sich laut New York Times als "Gotteskrieger gegen die existierende Weltordnung", die nach Auffassung der militanten Gruppe vom Teufel geleitet wird und deshalb bekämpft werden muss. Polizeibeamte seien "Fußkrieger" dieser falschen Weltordnung.
Acht der neun Angeklagten waren am Wochenende bei Razzien der Bundespolizei FBI in den US-Staaten Michigan, Indiana und Ohio festgenommen worden. Auch der neunte mutmaßliche Täter wurde in Michigan gefasst. US-Justizminister Eric Holder nannte die Festnahmen "einen Schlag gegen eine gefährliche Organisation, die heute einer Verschwörung beschuldigt wird, Krieg gegen die Vereinigten Staaten zu führen".
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(sueddeutsche.de/DAPD/pbar/woja)
Nach Massaker in Haula
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... Seifenkisterl und ohne PC :
Mein Atheismus bezieht sich ausschließlich auf die Gottesvorstellungen der montheistischen Religionen , nicht auf die religionsunabhängige (Un) Möglichkeit der Vorstellung von einer unbekannten "Macht"etwa jenseits der Galaxien . Letztere ist qua Unmöglichkeit ohne jegliches Erkenntnisinteresse .
Ersterer hat als Erkenntnisgrund allein die intellektuelle "Wahrscheinlichkeitsrechnung" und deren Ergebnis : unübersteigbare Absurdität der christlichen Gottesvorstellung (u.a) .
(Etwas anderes als Wahrscheinlichkeitsrechnung liefert das menschliche Hirn nicht ...)
Ihr Zitat:
"Sie velwechsern abel Lechts und Rinks gelade @ ThinkSeifenkisterl"
Nein das tue ich nicht:
Ihr Zitat:
"Die Kleriker als Gott-Gläubige / Bejahende haben als Antipoden die Atheisten als Gott - Verneinende."
In Ihrer Argumentation implizieren Sie vollkommen willkürlich und ohne daß Sie Beweise für Ihre Annahme vorlegen könnten daß "Glaube" sich nur auf eigene Vorstellung, Projektion, Einbildung usw. beschränken kann, nicht aber auch ERKENNTNIS im Sinne von Sehen und Wahrnehmen sein kann.
Ausgehend von einem solch tendenziösen, einseitigen Weltbild können Sie dann freilich auch hergehen und aus dem Gottleugner den Antipoden zum Gläubigen machen!
Gibt es Gott SEHENDE, dann wäre deren Antipode - wenn man denn überhaupt einen solchen definieren wollte - der "Gott nicht Sehende", "Gott vergessen Habende" oder dergleichen.
Freilich gibt es auch Leute die sich in eine bestimmte, selbst- oder auch fremddefinierte Gottvorstellung hineinsteigern, sich also etwas einbilden.
Deren Antipode wäre dann der der sich einbildet "zu WISSEN daß es Gott nicht gibt".
Und von derlei Menschen finden sich unter den Kommentarschreibern hier einige.
Das sind dann eben nicht die einfachen Agnostiker, sondern die DOGMATISCHEN Agnostiker, denn die nehmen für sich in Anspruch im Zweifelsfalle "mehr Recht zu haben" wenn sie auf einen stoßen der behauptet er habe Gott gesehen!
Dann sagt der dogmatische Agnostiker: "Nein, das ist nicht der Fall. Du bist im Wahn und ich weiß besser was wahr ist und was nicht." Hier genügen dem D.A. statt Beweisen die er selten oder nie erbracht hat typischerweise seine eigenen Ansichten. Dogmatiker eben.
Es sollte jedem vernünftigen Menschen genügen wenn erreicht wird daß die Missbräuche von Kindern durch Leute der Kirche ein Ende finden.
Selbst ein Atheist wie ich ist nicht vollkommen dogmatisch! Sollte mir jemand Beweise für Gott liefern, wäre ich ja direkt vom Gegenteil überzeugt. Bringt man aber einem streng gläubigen Beweise gegen Gott wird dieser sich immer auf seinen GLAUBEN berufen. Das ist ja das entscheidende daran, darum heisst das ganze ja auch GLAUBEN. Sonst würde man ja von WISSEN sprechen. Oder heisst es etwa "Ich weiß von Gott, den Vater...." oder doch eher "Ich glaube an Gott, den Vater..."
Mein Atheismus ist ein ich sage mal agnostischer Atheismus. Ich sage nicht, dass es keinen Gott geben kann, oder irgendeine göttliche Instanz in dieser Welt. Ich halte es nur für äusserst unwahrscheinlich. Und für noch unwahrscheinlicher halte ich es, dass diese göttliche Instanz die Religionen dann so sehr nach dem Regionalprinzip in die Welt gebracht hätte... aber wie gesagt, ich halte es für nicht sehr wahrscheinlich. Da es sehr wenige Belege für eine Existenz Gottes gibt, halte ich diese Wahrscheinlichkeit eben für sehr gering! Daher bezeichne ich mich als Atheist.
Mir soll nur blos keiner um die Ecke kommen und sagen, er weiss, das die Bibel Wahrheit ist, ohne dies wirklich belegen zu könenn. Das ist schlichtweg Unfug! Ok... da bin ich vielleicht ein wenig dogmatisch. ;)
Zitat von ThinkSeifenkisterl vom 01.04.2010 um 13:17:48 :
"So werden die arroganten Kleriker ebenso scheitern wie die überheblichen dogmatischen Agnostiker."
Die Kleriker als Gott-Gläubige / Bejahende haben als Antipoden die Atheisten als Gott - Verneinende.
Zum Agnostiker paßt der Ausdruck "dogmatisch" ganz schlecht, da er eben die Existenz eines Gottes offen läßt, und das ist ja völlig undogmatisch.
Paging