Mark Kelly
Von Sophia Lindsey

Die Geschichten, die wir früher heimlich bei Taschenlampenlicht unter der Bettdecke lasen, waren von Astrid Lindgren, Erich Kästner und Enid Blyton. Werden sich Kinder später mit dem gleichen wohligen Abenteuerkribbeln an Bücher von Madonna, Katie Price und Fran Drescher zurückerinnern? Unwahrscheinlich. Vom Schreiben hält das die Promis aber nicht ab - ein Blick ins Kinderbuchregal.

Mousetronaut wird das für Oktober angekündigte Debüt des pensionierten Astronauten Mark Kelly heißen, der als Ehemann der US-Abgeordneten Gabrielle Giffords zu trauriger Berühmtheit gelangte, nachdem diese bei einem Anschlag lebensgefährlich verletzt wurde. Mit Mäusen im Weltraum hat Kelly Erfahrung: 18 der kleinen weißen Tiere begleiteten ihn zu Versuchszwecken auf seinem ersten Flug ins All. Im Interview mit Mail Online erklärt Kelly: "Eine von ihnen schien sich während der gesamten Mission wohl zu fühlen, als ob sie Spaß hätte." Ein echter Maustronaut eben - deswegen verspricht der Untertitel des Buchs auch eine "Geschichte, die teilweise wahr ist".

Wahre Geschichten sind bei den Promis beliebt - wozu sich auch etwas ausdenken, wenn das eigene Leben so wichtig und so interessant ist und so viele Lektionen bereithält? Andere prominente Höhepunkte aus der Kinderbuchabteilung: Ponys, Prinzessinnen und noch dazu erhobene Zeigefinger.

Bild: AP

24. Februar 2012, 08:22 2012-02-24 08:22:29  © Süddeutsche.de/soli/leja/holz

zur Startseite