Mysteriöses Verschwinden eines Schiffs in europäisches Gewässern: Die Reederei glaubt an einen Piratenüberfall. Die russische Marine sucht unterdessen nach dem Schiff.
Im Fall der spurlos verschwundenen Arctic Sea scheint ein Piratenüberfall wahrscheinlicher: Auch die Reederei eines im Atlantik verschwundenen Frachtschiffs hat erstmals von einer Entführung gesprochen. "Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass das Schiff entführt wurde", sagte der Direktor der finnischen Reederei Solchart, Viktor Matveyev. Die Arctic Sea war auf dem Weg von Finnland in den algerischen Hafen Bejaia. Dort wurde der 4000-Tonnen-Frachter am 4. August erwartet, kam aber nicht an.
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Der letzte Funkkontakt des unter maltesischer Flagge fahrenden Schiffs war am 28. Juli bei der Einfahrt in den Ärmelkanal registriert worden. Die letzte Bewegung wurde am 30. Juli vor der französischen Küste aufgezeichnet, auch vor Portugal wurde es noch ausgemacht. Was danach mit dem Schiff und der 15-köpfigen russischen Besatzung passierte, ist unklar.
Die russische Marine hat die Suche nach dem verschollenen Frachter und seiner russischen Besatzung unterdessen fortgesetzt. Zwei Kriegsschiffe spähten im Atlantik nach dem Schiff, das am 28. Juli zum letzten Mal Funkkontakt mit Behörden hatte, wie die Marine russischen Agenturen zufolge mitteilte.
Russlands Präsident Dmitri Medwedew hatte am Mittwoch Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow beauftragt, alles in Bewegung zu setzen, um den Frachter "wiederzufinden und - wenn nötig - zu befreien".
Auch nach Angaben eines Sprechers der britischen Küstenwache könnte sich das Schiff in der Gewalt von Piraten befinden. Sollte sich dies als richtig erweisen, wäre es das erste Mal, dass moderne Piraten in europäischen Gewässern zuschlugen.
Ungeklärt ist zudem, was sich vor dem Verschwinden des Frachters an Bord der Arctic Sea abspielte. Interpol informierte die britischen Behörden darüber, dass der Frachter am 24. Juli in schwedischen Gewässern von maskierten Männern geentert wurde. Nach Informationen des russischen Marine-Informationsdienstes Sowfracht hielten sich die Angreifer rund zwölf Stunden an Bord auf, verschwanden dann aber wieder, ohne etwas mitzunehmen.
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(AFP/Reuters/grc)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
Fakten:
Ein kurz vor der Fahrt in Rußland überholtes Schiff wird nach der Aufnahme von Ladung in Finnland von Vermummten vor Gotland (sic!) überfallen, diese bleiben 12 Stunden an Bord, verletzen die Besatzung z.T. schwer und ziehen wieder ab ohne etwas mitzunehmen.
Das Schiff läuft keinen Hafen an, die Behörden werden nicht um Hilfe gebeten, der Kahn dampft weiter in den Atlantik und verschwindet dann.
Spekulation:
Irgendwer hat in Rußland eine Atombombe (?) geklaut und bei bei der Überholung in den Rumpf einschweissen lassen. Das Schiff nimmt in Finland Ladung auf und wird routinemäßig kontrolliert, aber sowas merkt man dabei nicht. Die Russen haben beim Bombenzählen was gemerkt, oder die CIA oder der KGB (?) hat einen Tipp bekommen und entert das Schiff, macht alles mögliche und findet aber Nichts.
Da wirklich eine Bombe weg ist, wird das Schiff von nun an obversiert und dann weiter draußen im Atlantik sicherheitshalber (von der Nato? von den Russen?)versenkt. Jetzt wirds gesucht, damit es nicht so auffällt, oder weil man die Bombe bergen will.
Das würde doch wesentlich besser passen als Priaten in der Ostsee oder die Mafia vor Gotland und mitten auf dem Atlantik, oder?