Unglück in Niedersachsen Vier Menschen sterben bei Flugzeugabsturz

Ein Sportflugzeug ist am Freitagmorgen nahe Rotenburg in Niedersachsen abgestürzt. Bei dem Unglück sind vier Menschen ums Leben gekommen - es gab keine Überlebenden.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe von Rotenburg an der Wümme sind vier Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück am Freitagmorgen habe es keine Überlebenden gegeben, teilte die Polizei mit.

Das in Kiel-Holtenau gestartete Flugzeug verunglückte beim Anflug auf den Flugplatz in Rotenburg, wo eine Zwischenlandung geplant war. Dort sollten vor dem Weiterflug nach Stuttgart weitere Passagiere an Bord gehen. Die Polizei hatte zunächst Rendsburg als Abflugort der Maschine angegeben. Dies stellte sich jedoch als Fehlinformation heraus.

Die Maschine schlug bei diesiger Sicht knapp zwei Kilometer vor der geplanten Landung auf freiem Feld nahe der Ortschaft Bötersen auf. Anschließend ging das Flugzeug in Flammen auf und brannte aus.

Bei der Maschine handele es sich um ein einmotoriges Geschäftsreiseflugzeug vom Typ TBM 700 des französischen Herstellers Socata, sagte ein Sprecher der in Braunschweig ansässigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Die Turboprop-Maschine bietet bis zu fünf Passagieren plus dem Piloten Platz.

Angaben zu den vier Opfern und zur Absturzursache lagen zunächst nicht vor. Nach Berichten von Augenzeugen fiel der Motor aus. Die Polizei wurde gegen 9.15 Uhr durch den Notruf eines Augenzeugen über das Unglück informiert.