"Star Wars"-Darstellerin Wie sich Carrie Fisher gegen Body Shaming wehrt

Carrie Fisher bei der Europa-Premiere von "Star Wars: The Force Awakens".

(Foto: REUTERS)

Nach dreißig Jahren spielt die Schauspielerin in "Star Wars" wieder ihre Paraderolle. Und womit muss sie sich herumschlagen? Mit Kommentaren zu ihrem Aussehen.

Die Darstellerin von Prinzessin Leia in den "Star Wars"-Filmen, Carrie Fisher, hat sich öffentlich gegen das sogenannte "Body Shaming" zur Wehr gesetzt. "Bitte hört auf zu diskutieren, ob ich oder ob ich mich nicht gut gehalten habe", schrieb die Schauspielerin bei Twitter. Das verletze ihre Gefühle. "Mein Körper hat sich nicht so gut gehalten wie ich."

Sie reagierte damit auf eine Reihe verletztender Kommentare über ihr Aussehen in den vergangenen Wochen. Fisher spielt im neuen, alle Rekorde sprengenden Star-Wars-Film "The Force Awakens" ihre Paraderolle und steht damit zum ersten Mal seit den 1980er Jahren wieder massiv im Fokus der Öffentlichkeit. Ähnlich geht es ihren Co-Stars Mark Hamill und Harrison Ford, bloß abzüglich der despektierlichen Kommentare zum Aussehen, wahrscheinlich weil es sich bei ihnen um Männer handelt.

"Jugend und Schönheit sind keine Leistungen, sie sind vorübergehende Nebenprodukte der Zeit und/oder der Gene. Macht euch deswegen nicht fertig", schrieb Fisher in einem anderen Tweet. Außerdem gab sie manche der beleidigenden Kommentare wieder.

Fisher ist 59 Jahre alt. Für ihren neuen Film musste sie nach eigenen Angaben 16 Kilogramm abnehmen. Der Guardian zitiert sie mit den Worten, die Filmindustrie behandle Schönheit wie eine Errungenschaft - "das ist verrückt."

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