Sie sind auf der Suche nach Wertgegenständen und finden stattdessen einen toten Säugling: Vier junge Autoknacker haben im saarländischen Merzig in einem Kleinwagen die Leiche eines Babys entdeckt. Mutter des Kindes ist offenbar die frühere Halterin des Autos - sie wird zur Stunde vernommen.
Einen grausigen Fund haben vier Kriminelle im saarländischen Merzig gemacht: Beim Einbruch in ein Fahrzeug stieß die Gruppe auf einen toten Säugling. Die Mutter des Kindes konnte über eine Halterabfrage ermittelt werden. Sie wird zur Stunde von der Polizei vernommen. Parallel dazu wurde eine Autopsie der Babyleiche angeordnet.
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Der rote Kleinwagen war auf einem Gelände in der Nähe einer Tankstelle abgestellt. In der Nacht zum Montag brachen die drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 19 und 28 Jahren in das Auto ein, das offenbar zum Verkauf stand. Auf der Suche nach Wertgegenständen entdeckten sie den Rucksack, in dem der tote Säugling lag. Daraufhin alarmierten die Kriminellen die Polizei.
Als ehemalige Halterin des Wagens konnte bereits wenige Stunden später eine 23-Jährige ausfindig gemacht werden. Sie soll in ersten Aussagen bereits eingeräumt haben, die Mutter des Babys zu sein.
Eine Obduktion am Nachmittag in der Homburger Gerichtsmedizin soll klären, ob das Neugeborene bereits tot zur Welt kam oder getötet wurde.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
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(Süddeutsche.de/dpa/dapd/jobr)
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