Psychologie der Peinlichkeiten So eine Blamage!

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(Foto: Dan Wilton)

Hundekot am Schuh, nackt im Hausflur, beim Date verplappert: Niemand geht durchs Leben, ohne manchmal im Boden versinken zu wollen. Aber mal grundsätzlich gefragt: Warum ist uns überhaupt irgendetwas peinlich?

Von Harald Willenbrock, SZ-Magazin

Rückflug von einem Geschäftstermin. Während die Stewardess die Sicherheitshinweise herunterleierte, erzählte ich meinem Kollegen, was ich über unseren neuen Mitarbeiter gehört hatte. Ich war dem Mann noch nicht begegnet, doch in der Firma kursierten bereits die groteskesten Geschichten über ihn: wie er unseren Chef brüskiert habe, mit welch angeblichen Errungenschaften er prahle und so weiter. Ich wollte gerade kolportieren, wie sich der Mann auch in der Kantine danebenbenommen hatte, als sich in der Reihe vor uns ein Passagier erhob, mit ...