Promiblog zu Ryan Gosling Mein Baby gehört zu mir

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Mit Ryan Gosling ist nicht gut Kirschen essen, wenn es um seine Freundin Eva Mendes geht. 

(Foto: Süddeutsche.de/AFP)

Dass mit Herrn Gosling nicht zu spaßen ist, wissen wir spätestens seit der Aufzugszene in "Drive". Jetzt hat der Schauspieler einen Fotografen in die Schranken gewiesen, der es wagte, seine Freundin Eva Mendes anzusprechen. Das ist nur ein bisschen ritterlich - und sehr peinlich.

"Squatsch, squatsch, squatsch" - das ist in etwa das Geräusch, das man hört, wenn Ryan Gosling einem seiner Gegner im Kinofilm "Drive" das Gesicht eintritt. Die beiden befinden sich in einem Aufzug, es gibt kein Entkommen - und Goslings Film-Alter-Ego kennt keine Gnade. Wer sich diese Szene vor Augen führt, wird bestätigen: Der Fotograf, mit dem sich Gosling jetzt im wirklichen Leben angelegt hat, ist vergleichsweise glimpflich davongekommen.

Diese reale Auseinandersetzung soll sich laut New York Post im Bowery Hotel in New York City ereignet haben, wo Gosling mit seiner Freundin, der Schauspielerin Eva Mendes, den gemeinsamen Film "The Place Beyond the Pines" vorstellte. Ein Fotograf, der Mendes kurz zuvor im Rahmen eines Mode-Shootings fotografiert hatte, rief der 39-Jährigen ein flapsiges "Hey, Baby!" hinterher. Für Gosling offenbar Grund genug, sich den Mann vorzuknöpfen.

"Ryan ist total ausgeflippt", berichtete ein Zeuge laut New York Post. "Er ist ganz nahe an das Gesicht des Typen herangekommen und hat gefragt: 'Wen nennst du hier Baby?'" In diesem Moment sei Mendes dazwischengegangen und habe Schlimmeres verhindert. Am Ende hätten sich die beiden Streithähne dann sogar die Hand gegeben.

Ryan Gosling, der Ritter in strahlender Rüstung, ständig um die Ehre und das Wohlergehen seiner Eva bemüht? In den vergangenen anderthalb Jahren hielt der Hollywoodstar seine Beziehung eher verborgen, auch an dem Abend im Bowery Hotel hatte er seine Mutter als Date dabei, kam und ging getrennt von Mendes. Vielleicht sollte er also lieber an der öffentlichen Wahrnehmung seines Beziehungsstatus' arbeiten - um dann nicht peinliche Reviermarkierungs-Rituale im Stile eines swazyesken "Mein Baby gehört zu mir" aufs Parkett legen zu müssen.

Denn in aller Öffentlichkeit auszuflippen ist nur in Maßen ritterlich. Eine selbstbewusste Eva Mendes schreckt nicht einmal vor Kleidern zurück, die so kurz sind, dass sie großzügige Einblicke in ihre Unterwäscheauswahl gewähren. Mit einem flapsigen Fotografen wird sie da wohl gerade noch selbst zurechtkommen. Und einen aggressiven Ryan Gosling eher peinlich finden - und nicht etwa besonders ritterlich.