Frankfurt Anti-Terror-Übung am Hauptbahnhof

Wir in der Nacht auf Mittwoch teilweise gesperrt: Der Hauptbahnhof in Frankfurt am Main.

(Foto: dpa)

Polizei und Feuerwehr wollen in der Nacht auf Mittwoch in Frankfurt mögliche Anschlagszenarien durchspielen. Reisende und Anwohner müssen mit Beeinträchtigungen rechnen.

In einer nächtlichen Übung auf dem Frankfurter Hauptbahnhof trainieren Bundespolizei, Frankfurter Polizei und Feuerwehr am Dienstagabend ab 21.30 Uhr den Einsatz im Fall eines Terroranschlags. Bei der Übung sollen Anschlagsszenarien durchgespielt werden, bei denen es auch zu Expolosionen kommt. Mit dabei sind auch zahlreiche Statisten, die Verletzte spielen sollen.

Es ist das erste Mal, dass eine Terrorübung in diesem Ausmaß stattfindet. Sie richtet sich vor allem an Polizisten, die im Terrorfall als erste am Einsatzort sind, hieß es bei der Bundespolizei. Um eine möglichst realitätsnahe Situation simulieren zu können, wüssten die Beamten auch nicht, was am Abend auf sie zukomme.

Während der Übung, die bis zum Mittwochmorgen dauert, wird der nördliche Teil des Bahnhofs mit Sichtschutzwänden vom laufenden Bahnbetrieb abgetrennt. Züge und S-Bahnen werden von den für die Übung benötigten Gleisen verlegt. Für die "leider unvermeidbaren Beeinträchtigungen" bat die Bundespolizei Reisende, Anwohner und Geschäftsleute am Hauptbahnhof schon vorab um Verständnis.