Bilder von Picasso, Monet und Matisse Wertvolle Gemälde aus Rotterdamer Museum gestohlen

Aus der "Kunsthal Rotterdam" sind in der Nacht zum Dienstag sieben Meisterwerke gestohlen worden. Darunter Werke von Picasso, Monet und Matisse. Die niederländische Polizei will jetzt Fotos der geraubten Werke veröffentlichen.

Unbekannte Diebe haben aus einem Rotterdamer Museum mehrere wertvolle Gemälde geraubt. Der Einbruch in die "Kunsthal", in der derzeit Werke berühmter Künstler aus dem 19. und 20. Jahrhundert ausgestellt sind, sei in der Nacht auf Dienstag geschehen, sagte eine Polizeisprecherin.

Bei den geklauten Werken handelt es sich um "Tête d'Arlequin" (1971) von Pablo Picasso, "La Liseuse en Blanc et Jaune" (1919) von Henri Matisse, "Waterloo Bridge, London" (1901) und "Charing Cross Bridge, London" (1901) von Claude Monet, "Femme devant une fenêtre ouverte, dite la Fiancée" (1888) von Paul Gauguin, "Autoportrait" (zirka 1889-1891) von Meyer de Haan sowie "Woman with Eyes Closed" (2002) von Lucian Freud wie die Polizei weiter mitteilte. Die Diebe waren in der Nacht zwischen 3 und 4 Uhr in das Museum eingedrungen. Sicherheitsleute hatten die Polizei verständigt, als der Alarm ausgelöst wurde.

Die Polizeisprecherin kündigte an, mit Erlaubnis der Eigentümer Fotos der vermissten Gemälde zu veröffentlichen. Der Wert der gestohlenen Werke war zunächst nicht bekannt. Die Polizei habe umfangreiche Ermittlungen aufgenommen, sagte die Sprecherin.

Die geraubten Gemälde gehören zur Triton Sammlung für moderne Kunst, wie die Sprecherin des Museums bestätigte. Aus dieser niederländischen Privatsammlung zeigt die Kunsthalle zurzeit rund 150 Werke. Die Jubiläumsausstellung zum 20-jährigen Bestehen des Museums war erst am 7. Oktober eröffnet worden.

Die "Kunsthal" ist ein von dem Architekten Rem Koolhaas entworfenes Museum ohne eigene Sammlung. Pro Jahr bietet sie rund 25 wechselnde Ausstellungen an.