SZ-Kulturpreis 2018 Das sind die Tassilo-Preisträger

Als "Movie Jam Studios" drehen sieben Gymnasiasten viel beachtete Dokumentarfilme.

(Foto: Angelika Bardehle)
  • Zum zehnten Mal verleiht die Süddeutsche Zeitung den Tassilo-Kulturpreis. Noch nie musste die Jury unter so vielen Kandidaten auswählen.
  • Zum ersten Mal konnten sich auch Künstler und Kulturschaffende aus der Stadt München bewerben.
  • Eine Jury hat zwölf Preisträger ausgewählt.
Von Sabine Reithmaier

So viele Kandidaten gab es noch nie: Knapp 120 Bewerber für den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung hat die Redaktion in den vergangenen Wochen vorgestellt, alles tolle Künstler und Kulturschaffende. Die Jury war sich jedenfalls einig, dass eigentlich jeder einen Preis verdient hätte.

Erstmals vergeben wurde der Kulturpreis im Jahr 2000. Bislang war er auf die Landkreise rund um München beschränkt. Anlässlich der zehnten Ausschreibung in diesem Jahr aber wurde die Preisvergabe auf das Stadtgebiet ausgedehnt. An den Vergabekriterien hat das nichts geändert: Der Kulturpreis ist nicht für Künstler gedacht, die bereits mehrfach ausgezeichnet worden sind oder regelmäßig Fördermittel erhalten. Im Gegenteil: Der Tassilo macht zum einen auf Kulturschaffende aufmerksam, die der Förderung und der Ermutigung bedürfen. Zum anderen würdigt er diejenigen, die für die kulturelle Vielfalt der Region stehen, Menschen also, die "Kultur von unten" machen. Das trifft auf junge Künstler zu, aber auch auf jene Menschen, die sich beharrlich dafür engagieren, dass in ihren Gemeinden oder Vierteln das Kulturleben blüht.

Vergeben hat die Jury drei Hauptpreise (je 2000 Euro), sieben weitere Preise (je 500 Euro), einen Ehrenpreis für ein Lebenswerk und einen Kultur-Sozialpreis. Mit letzterem unterstützt der SZ-Adventskalender für gute Werke, das Hilfswerk der Süddeutschen Zeitung, besondere Kultursozialarbeit und -pädagogik mit einem Preisgeld von 1000 Euro.

Wer die Preisträger sind und was sie genau machen, erfahren Sie in den unten stehenden Portraits.

Umsetzung: Benedict Witzenberger