Ein 65 Jahre alter Mann aus der Ludwigsvorstadt ist am Dienstag bei einer Sprengstoff-Explosion ums Leben gekommen. Ob der Mann sich absichtlich in die Luft gesprengt hat oder ob es ein Unfall war, ist bislang ungeklärt.
Ein 65 Jahre alter Mann aus der Ludwigsvorstadt ist am Dienstag bei einer Sprengstoff-Explosion in seiner Wohnung ums Leben gekommen. Ob der Mann sich absichtlich in die Luft gesprengt hat oder ob es ein Unfall war, konnte die Polizei nicht mit Gewissheit sagen. Auch der Todeszeitpunkt ist noch unklar.
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Die Polizei evakuierte das Haus in der Mozartstraße. (© Foto: Stefan Rumpf)
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Keiner der Nachbarn hatte die Explosion gehört, obwohl diese ein Fenster und das gesamte Mobiliar im Zimmer zerstörte. Erst als am Dienstag gegen 13 Uhr die von ihrem Mann getrennt lebende Ehefrau kam, um ihrem Mann ein Mittagessen vorbeizubringen, fand sie im Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung den zerfetzten Körper ihres Mannes.
Nachbarn, die die Hilferufe der 62-Jährigen hörten, verständigten die Polizei. Die sperrte zunächst die Mozartstraße ab, brachte fünf Bewohner des Eckhauses Nummer 23 in Sicherheit - für den Fall, dass der Mann weiteren Sprengstoff in der Wohnung aufbewahrt hat. Als dies ausgeschlossen werden konnte, kehrten die Anwohner in das Haus zurück.
Die Mozartstraße war gegen 15.30 Uhr wieder befahrbar. Das aus Bosnien stammende Paar war vor 30 Jahren nach München gezogen und hatte sich laut Polizei vor zwei Monaten getrennt. Der Mann arbeitete als Hausmeister der Anlage, Suiziddrohungen hatte er offenbar nicht geäußert. Wie er an Sprengstoff kam, untersucht nun das Landeskriminalamt. Wegen der "enormen Zerstörung" hält die Polizei es für möglich, dass es sich um gewerblichen oder militärischen Sprengstoff handelt.
(SZ vom 24.10.2007)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
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Kleine Ergänzung:
In vielen Gärten und Grundstücken des ehemaligen Jugoslawien liegen nach den vielen Balkankriegen noch so viele Sprengstoff- und Munitionsreste herum, dass man sie nur mit einem "Schwammerlkorb" einsammeln muss um an Sprengstoff zu bekommen.
Erspart jedenfalls kaufen / mixen / verdächtig werden.
Interessant dieser Satz: "Wegen der "enormen Zerstörung" hält die Polizei es für möglich, dass es sich um gewerblichen oder militärischen Sprengstoff handelt.".
Wenn man als Apotheker nur 100 Gramm Phosphorrot bestellt, dann nehmen sie einem die Apotheke auseinander, weil man als Bombenbauer erkannt wurde. Ich denke mal nciht, dass der Gute den Sprengstoff im Supermarkt um die Ecke gekauft hat, aber vielleicht hat er ja mal ein Paket aus seiner Heimat bekommen. Zwar verbietet die Post den Transport von explosiven Stoffen oder Bomben, aber wenn man keinen Aufkleber auf sein Paket macht in Richtung "Hallo ich bin eine Bombe", da stört es die Post doch auch nicht, was in ihren Paketen ist, so lange das Gewicht eingehalten wird. Nicht das die Herren Schäuble und Co das jetzt interessieren sollte, wie man die angeblich so tollen deutschen Sicherheitsbestimmungen umgehen kann, nein. Gewisse Möglichkeiten müssen ja immer vorhanden sein um beim nächsten Anschlagsversuch (Ich will nicht hoffen, dass irgendein "Terrorist" hier wirklich mal jemanden umbringt - bis jetzt hatten wir ja Glück) noch mehr Geld in Kameras und Wanzen investiert werden kann. Obwohl so langsam müssen die Jungfrauen, die den Märtyrern ja zustehen auch zur Neige gehen, so viele wie sich da in den letzten Jahren über den Jordan gesprengt haben. Aber hier handelt es sich doch um einen Jugoslawen - das kann gar kein Terrorist gewesen sein - zumal der Gute doch schon über 60 war. Warum sollte der einen Terroristischen Anschlag planen - zumal die Jugoslawen wohl eher weniger dem Islam angehören oder wollte er gar eine Moschee in die Luft jagen? Abertausende von Fragen tuen sich hier auf - ein Jeder malt ein anderes schreckliches Szenario und am Ende war es nur eine Beziehungstat, weil er die Trennung von seiner Frau nicht verkraftet hat. Ok in Deutschland greift man dabei normalerweise wie schon oft genug in den Medien gehört oder gelesen zum Messer oder zur Pistole und meuchelt den Ehepartner. Aber hier war der Jugoslawe gleich mal kreativer und die Gütertrennung hat er auch gleich vollzogen(Falls der Fernseher nicht im Schlafzimmer stand). Da ich dem Terroristenansatz in keiner weise folge nun bitte ganz viel Rot.
Offensichtlich ist kein Thema abwegig genug, um seine völlig unreflektierten Ansichten zu verbreiten.
Schön, wenn man die Realität hinter Batiktücher schönreden kann, nur hat das damit herzlich wenig zu tun.
Was wäre wohl passiert, wenn dieses Selbstmordtäteropfer arabisch gesprochen und einen dunklen Bart getragen hätte?
Willkommen in der Reality-Show "Präventive Sicherheit"!
Schönheitsfehler: Diese Folge wurde nicht von Schäuble, Beckstein und Co. inszeniert ...
Viele Grüße aus dem freidenkenden Teil dieser sterbenden Republik.
...wusste gar nicht, dass in der Ludwigsvorstadt soviel Gras geraucht wird, dass dort keiner mehr eine Explosion hört??!
Paging