Kritik am Teilhabepaket Linke fordert 600 Euro monatlich für Kinder

Das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder, das in München nur von einem guten Viertel der Berechtigten in Anspruch genommen wird, ist nach Einschätzung der Bundestagsabgeordneten Nicole Gohlke (Linke) "eine Mogelpackung und bürokratische Stümperei". Die nun bekannt gewordenen Münchner Zahlen bestätigten die von Anfang an negative Einschätzung der Linken - Gohlke fordert daher, das Paket durch eine Kindergrundsicherung in Höhe von 600 Euro je Monat zu ersetzen. Zudem müssten das Schulessen und der öffentliche Nahverkehr Schülern kostenlos zur Verfügung stehen, so die Bundestagsabgeordnete. Das Bildungs- und Teilhabepaket richtet sich an Kinder aus Hartz-IV-Haushalten, es soll die Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen in der Schule, an Musikunterricht oder Vereinssport sowie an Ausflügen ermöglichen. Dass es kaum in Anspruch genommen wird, liege daran, dass die Abwicklung sowohl für die Antragsteller als auch für die Kommune extrem bürokratisch ist, kritisiert Gohlke.