Isar Wasserwacht rettet elf Bootsfahrer

Hochwasser am Flaucher: Bereits am Donnerstag musste ein Mann von einer Kiesbank gerettet werden. Am Wochenende kenterten elf Bootsfahrer in der Isar.

(Foto: Robert Haas)

Aufgrund der starken Regenfälle hat die Isar derzeit eine enorme Strömung. Die Wasserwacht musste am Wochenende elf in Not geratene Bootsfahrer retten. Die Isar wurde anschließend ab der Großhesseloher Brücke für den Bootsverkehr gesperrt.

  • Wasserwacht und Feuerwehr haben am Wochenende elf in Not geratene Bootsfahrer aus der Isar gerettet.
  • Die Isar wurde anschließend ab der Großhesseloher Brücke für den Bootsverkehr gesperrt.

Schlauchboot mit sechs Insassen gekentert

Wasserwacht und Feuerwehr haben am Wochenende elf in Not geratene Bootsfahrer aus der Isar gerettet. Wie die Branddirektion München mitteilte, war am Samstagnachmittag zunächst ein Schlauchboot mit sechs Insassen gekentert. Beim Eintreffen der Feuerwehr hielten sich vier an einem Baumstamm fest, die beiden anderen waren bereits abgetrieben. Mit einem Boot der Tauchergruppe und Einsatzkräfte in Überlebensanzügen wurden alle sechs aus dem Fluss gerettet, der aufgrund starker Regenfälle eine enorme Strömung hatte.

Isar ab Großhesseloher Brücke gesperrt

Kurz darauf kenterte ein Schlauchboot mit drei Insassen. Zwei von ihnen wurden per Hubschrauber gerettet, der dritte wurde von Helfern weiter flussabwärts an Land gebracht. Am Abend gerieten zwei weitere Personen mit ihrem Boot in Not. Sie konnten nicht mehr aus eigener Kraft an Land gelangen und wurden von Wasserwacht und Feuerwehr gerettet. Die Isar wurde anschließend ab der Großhesseloher Brücke für den Bootsverkehr gesperrt.

Mann von Kiesbank gerettet

Von den Isarbrücken kann man beobachten, wie sich schlammig-braune Fluten durchs Flussbett wälzen und Kiesbänke überspülen. Bereits am Donnerstagabend hatte die Polizei einen Mann von einer Kiesbank am Flauchersteg retten müssen. Das Wasser war so hoch gestiegen, dass er ohne Hilfe nicht mehr das Ufer erreichen konnte. Einsatzkräfte der Feuerwehr in Überlebensanzügen arbeiteten sich durch die Strömung zu dem Gestrandeten hinüber und holten den Mann mit Seilen ans Ufer.