Der Taucher sollte Schweißarbeiten unter dem ehemaligen "Karstadt am Dom" vornehmen. Als er nach dem Einsatz auftauchte, wurde ihm plötzlich übel - die Feuerwehr musste helfen.
Zu einem Tauchunfall mussten Retter der Münchner Feuerwehr am Donnerstagnachmittag in der Innenstadt ausrücken. Ein Berufstaucher hatte auf der Großbaustelle auf dem Areal des ehemaligen "Karstadt am Dom" in einem mit Grundwasser gefüllten Schacht Schweißarbeiten vorgenommen - in einer Tiefe von 23 Metern.
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Nachdem er die Arbeiten beendet hatte, stieg der 46-Jährige nach Darstellung der Feuerwehr ordnungsgemäß auf und hielt auch alle Dekompressionszeiten ein. Dennoch klagte er, als er die Oberfläche des Rohres erreicht hatte, über Übelkeit, Schwindel und ein Kribbeln in den Gelenken.
Da ein Verdacht auf "Taucherkrankheit" bestand, brachte ein Rettungswagen den Mann in ein Münchner Krankenhaus. Parallel dazu setzte die Feuerwehr auch ihre Druckkammer, die auf der Feuerwache in Ramersdorf stationiert ist, in Bereitschaft. In der Klinik besserte sich der Zustand des Mannes rasch. Die Polizei ermittelt nun nach eigenen Angaben, ob gegen Sicherheitsauflagen verstoßen wurde.
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(SZ vom 26.08.2011)
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