Literatur "Ich habe Gefallen gefunden an den etwas komplexeren Themen"

Oliver Bottini, geboren 1965 in Nürnberg, wurde für seinen neuen Thriller mit dem Deutschen Krimipreis 2018 ausgezeichnet. Einige seiner Krimis um die Kommissarin Louise Bonì sind verfilmt worden.

(Foto: Hans Scherhaufer)

Oliver Bottini stellt beim Münchner Krimifestival seinen Polit-Thriller "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens" vor, der sich mit übergroßen Landkäufen beschäftigt.

Interview von Sabine Reithmaier

Oliver Bottinis jüngster Krimi "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens" (DuMont) ist eine Auseinandersetzung mit Turbokapitalismus und blinder Hörigkeit gegenüber Globalisierung und Freihandel. Mit seiner differenzierten Erzählweise seziert Bottini ostdeutsche und rumänische Wirklichkeiten so messerscharf, dass er den Deutschen Krimipreis 2018 erhielt. Bevor er das Buch auf dem Münchner Krimifestival vorstellt, muss er aber noch seinen Umzug bewältigen.

SZ: Ziehen Sie freiwillig von Berlin nach Frankfurt?

Oliver Bottini: Ich lebe seit zehn Jahren hier und merke, es reicht. ...