Konsumenten haben geurteilt: Google, Lego, Samsung und Henkel sind in Deutschland derzeit die besten Marken.
Gerade hat sie ein neues Universum erschaffen - nun steht sie auf dem ersten Platz der besten Marken in Deutschland: Die Marke Lego hat vor wenigen Tagen auf der Nürnberger Spielwarenmesse die neue Kinderspielwelt "Atlantis" vorgestellt, ein weiterer Baustein im mittlerweile riesigen Produktgebäude des dänischen Spielzeugherstellers. Und ein weiterer Grund für die Auszeichnung zur "besten Produktmarke" im Jahr 2010.
Die Stärksten: Lego, Samsung, Google, Henkel (© Grafik: sueddeutsche.de)
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Das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK hat in einem aufwendigen Verfahren die Siegertypen unter 214 Marken aus 31 Branchen im deutschen Markt analysiert. Das Besondere an dem "Best Brands"-Ranking: Die Marken sind nicht nach Kategorien unterteilt. Die GfK ermittelt die stärksten Marken branchenübergreifend.
"Wir profitieren davon, dass es jetzt eine Elterngeneration gibt, die selbst schon mit Lego gespielt hat", sagt Chris tian Korbes, Vice President Marketing von Lego Zentraleuropa. "Die Kombination zwischen Qualität, die die Eltern anspricht, sowie Spaß und Kreativität, die die Kinder ansprechen, scheint die Gewinnerformel zu sein", so Korbes.
Lego als Dauerläufer
Siegfried Högl, Geschäftsführer der GfK Marktforschung und Herr über die Best-Brands-Analyse, verweist zudem auf die Leistung von Lego als Dauerläufer. Seit dem Beginn der Best-Brands-Untersuchungen vor sechs Jahren war der Spielzeughersteller immer unter den Top Ten der besten Produktmarken vertreten.
Beste Unternehmensmarke ist - wie im vergangenen Jahr - Google. Kein Wunder: "Googeln" ist mittlerweile ein gelerntes Verhalten, es gehört zum täglichen Gebrauch - davon profitiert die Marke", erklärt Alexander Duphorn, Geschäftsführer von SevenOne Media, einem der sechs Initiatorenvon Best Brands (neben der Agenturgruppe Serviceplan, der GfK, der Wirtschaftswoche, dem Markenverband und dem Vermarkter iq Media Marketing).
Rund 3,8 Milliarden Suchanfragen werden im Monat deutschlandweit über Google gestellt, im Durchschnitt sechs Suchanfragen pro Person, rechnet Serviceplan-Chef Florian Haller vor und resümiert: "Nähe erzeugt Relevanz und Sympathie - wenn das Produkt gut ist."
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