Indira Weis, ehemalige Sängerin der Retortenband Bro'Sis, ist sauer auf die USA: Dort will man sie einfach nicht haben.
Pop-Sternchen Indira Weis hatte sich ihren Aufenthalt in Florida etwas bequemer vorgestellt. Sie wollte einen Freund besuchen und sich in dem Sonnenstaat entspannen. Daraus wurde erst mal nichts.
Indira Weis musste die strengen Einreisebestimmungen der USA am eigenen Leib spüren - die ehemalige Bro'Sis-Sängerin durfte nicht einreisen. (© Foto: ddp)
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Die ehemalige Sängerin der Castingband Bro'Sis ist bei der Einreise in die USA nach eigenen Angaben inhaftiert und anschließend ausgewiesen worden.
"Die Beamten behaupteten, ich wolle in den USA ohne Arbeitsgenehmigung für einen deutschen TV-Sender arbeiten. Dabei wollte ich mir nur eine schöne Woche bei einem Freund in Miami machen", sagte die 30-Jährige der Bild-Zeitung.
Sie sei am Samstag festgenommen worden und musste eine Nacht im Flughafengefängnis von Miami verbringen, bevor sie abgeschoben worden sei.
Laut dem Management der Sängerin lag Weis eine Anfrage der Vox-Dokureihe "Goodbye Deutschland" vor. Eine Zusammenarbeit habe aber zum Zeitpunkt der Festnahme noch nicht bestanden.
Nun will Weis sich wehren und sich Rat bei einem Hamburger Anwalt holen. "So mies lasse ich mich von den Amis nicht behandeln", sagte sie der Bild. Bleibt abzuwarten, zu wessen Gunsten eine Klage "Indira Weis gegen die USA" entschieden wird.
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(sueddeutsche.de/dog/bre)
Umweltstiftung WWF in der Kritik
Ich würde gerne einen Kommentar abgeben, aber ich fliege selbst bald nach Florida und möchte nicht nach Hause geschickt werden, weil mein Kommentar gelesen wurde und nach einer offiziellen Anfrage beim Provider der Klarnamen bekannt gegeben wurde.
Das sind Zeiten....
Aus genau den gründen "möchte" ich die USA auch nicht besuchen. Sollen sie doch ne Mauer aussenrum ziehen und den rest der Welt in frieden lassen.
Wenn ich überhaupt einreise, dann gezwungenermaßen (beruflich, aber das ist zur zeit gott sei dank nicht abzusehen) aber freiwillig? ne. gibt auch andere schöne plätze auf dem planeten.
Auf den ersten Blick ist es einem eigentlich völlig egal, dass hier eine B- bzw. C-Prominente vom amerikanischen Zoll abgeschoben wurde. Leider handelt es sich dabei keineswegs um einen Einzelfall, sondern kann jedem von uns - der die USA besuchen möchte - geschehen. Der Terrorismus hat zu diesen völlig absurden Kontrollen geführt. Wer kann es einem verdenken, wenn anlässlich der auf dem Einreisebogen enthaltenen Fragen wie "Planen Sie in den USA einen terroristischen Anschlag?" fast schon aus Provokation ein "Ja" ankreuzen möchte. Die USA sollten bei all ihrem Bemühen um Sicherheit bedenken, dass solche Aktionen nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern die Nationen spalten, und somit dem Terrorismus dienen.
Der 23-jährige Nigerianer scheint eine Arbeitsgenehmigung (Absturz von Verkehrsflugzeugen) beantragt zu haben. Wie sonst wäre seine Einreise zu erklären?