Sie schmücken sich mit Namen wie "Premium" oder "Bourbon Vanille", doch im Test fallen die meisten Eiskrems durch.
Sahne und Fett finden sich im Vanilleeis meistens reichlich. Kräftig gespart wird dagegen bei der Vanille - mit dem teuren Gewürz geizen fast alle Hersteller, berichtet die von der Stiftung Warentest in Berlin herausgegebene Zeitschrift test (Ausgabe 6/2009).
(© Foto: iStockphotos)
Anzeige
Probiert und untersucht wurden insgesamt 22 Produkte. Nur eine Eiscreme wurde als "gut" eingestuft, neun fielen als "mangelhaft" durch. Viele Hersteller würden ihrem Eis statt mit echter Vanille mit billigeren Aromen Geschmack verleihen.
Für den Verbraucher sei das aber oft nicht zu erkennen, da nur wenige Anbieter ihr Produkt dann auch korrekt als "Eis mit Vanillegeschmack" gekennzeichnet hätten. Namen wie "Premium Vanille" oder "Bourbon Vanille" täuschten besonders hochwertige Produkte vor.
Häufig werde jedoch mit synthetischem Vanillin nachgeholfen. Auch kleine schwarze Punkte im Eis seien kein Anhaltspunkt für die Qualität, so die Warentester. Dabei handle es sich zwar nachweislich um gemahlene Vanilleschoten. Das bedeute aber nicht, dass viel Vanillemark im Eis stecke.
Denn die Schoten würden zuvor zur Aromagewinnung genutzt - anschließend seien sie ausgelaugt und geschmacklos.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
- Eis Welche Eissorten essen wir am liebsten? 26.05.2009
- Foodwatch Wenn im Capri der Zucker untergeht 26.05.2009
- Zahnschäden durch Smoothies Zucker, Säure, Smoothies 21.05.2008
- Anti-Diät-Tag Ein dickes Ding 06.05.2010
- Lebensmittelskandal Ein Pfund Lachsschinken, geklebt 13.04.2010
- Ernährung Gegen Krebs sind Vitamine machtlos 07.04.2010
- Übergewicht in den USA Fett und stolz darauf 06.04.2010
(dpa/sueddeutsche.de/mmk)
Voreiliges Buch "Der Pott ist dahoam"
Nicht nur die Famielienpackung aus dem Supermarkt ist häufig nichts als gefrorener Schrott. Leider bieten auch viele Caffees in München Eis an, das garnicht gut ist. Nicht mals das Synth-Aroma kann da kaum den Geschmack von Kunstfett überdecken. Auch das angeblich original italienische Eis ist oft nix als farblich aufgehübschte Pampe. Mein Eeindruck ist auch, dass das seit ein paar jahren umsich greift. Selbst Caffes an sehr bekannter Stelle in München die früher sehr gutes Eis hatten, verkaufen jetzt Synthetikramsch.
Den zahlreichenTouristen ist es ohnehin wurscht und von den natives merkts ja keiner! - oder doch?
Beim Eis von Aldi-Nord, Edeka, Landliebe, Lidl, Plus und Tip ist synthetisches Vanillin zugefügt worden. Genauso wie bei Norma.
Nur acht Eishersteller verwenden ausschließlich das Fett aus der Milch, sieben mischen Pflanzenfett hinzu, und sieben weitere ersetzen es vollständig meist durch billigeres Palmkern- oder Kokosfett.
wussten sie dass das einzige profitable nachrichtenportal in D spiegel-online ist. Alle anderen, auch dieses hier, sind zuschussgeschäfte, die quer subventioniert werden müssen.
in einem nachrichtenportal verdient man geld über werbung. diese kann man umso teurer verkaufen, je öfter ein klick (page impression) auf eine seite des portals erfolgt.
insofern muss das primäre ziel des portals sein, den user a) lange auf der seite zu halten und b) dabei möglichst oft klicken zu lassen. dies ist (hoffentlich) der hauptgrund für die permanenten foto-serien à la "die 10 beliebtesten telefonzellen münchens", aber auch der grund, warum belanglose, oft informationsarme, artikel eine reisserische oder boulevardesque überschrift erhatlen, damit bitte auch jemand darauf klickt.
wenn sie gehaltvolle und orthografisch korrekte artikel lesen möchten, deren ziel die verbreitung von information ist, dann lesen sie doch die SZ, offline und zum frühstück.
Leider haben sie völlig recht.
Früher war die Süddeutsche mal eine ernstzunehmende, hauchzart links angesiedelte Zeitung.
Zumindest die Online-Ausgabe driftet jedoch in letzter Zeit immer mehr in Richtung Bild-Zeitung, was das Niveau und die politische Richtung angeht - und auch was z.B. die Rechtschreibung betrifft.
Die Artikel sind voller hanebüchener Fehler, die früher dem Chefredakteur die Scham- und/oder Zornesröte ins Gesicht getrieben hätte.
Der Unterschied zwischen "das" und "dass" ist den Redakteuren inzwischen anscheinend vollkommen unbekannt - oder egal.
Da ist selbst der Spiegel (Online-Ausgabe), der früher ja eher ein bißchen reißerisch und rechts war, inzwischen moderater und mehr links als die SZ!
Die Stiftung Warentest nennt auf ihrer Internetseite den Sieger und viele andere Wertungen dieses Tests. Warum kann man hier in der SZ die Info nicht wiederholen?
Dieser Artikel ist genauso sinnlos wie ein Artikel mit der Headline "Unzählige Menschen müssen sterben!!" und danach als Lauftext "...wenn sie zwischen 80 und 90 Jahre alt sind."
gb