Es schmeckt nicht nur komisch, es enthält auch Stoffe, die eigentlich in kein Mineralwasser gehören. Wasser aus Einwegpackungen stehen in der Kritik.
Bei Mineralwasser aus Einwegplastikflaschen ist oft der Geschmack verfälscht. Das liege an zu hohen Mengen des Stoffs Acetaldehyd, berichtet die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift test.
Wasser aus Flaschen ist unbedenklich. Noch besser: Glasflaschen. (© Foto: iStockphotos)
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Sie hatte 30 Medium-Mineralwässer analysiert. Bei zehn davon hatten die Tester erhöhte Anteile des Stoffs ermittelt. Diese seien zwar nicht gesundheitsgefährdend.
Aber immerhin acht der Produkte schmeckten nicht wie "normales" Mineralwasser, sondern hatten den typisch fruchtig-aromatischen Geschmack von Acetaldehyd. Dabei handelte es sich ausschließlich um Produkte von Discountern.
"Klassisches" Mineralwasser schnitt bei Reinheit und Geschmack besser ab. Es wird den Testern zufolge oft in Mehrweg-Kunststoffflaschen abgegefüllt. Bei der Erzeugung dieser Flaschen wird ein Acetaldehyd-Blocker beigemischt.
Er bindet den bei der Herstellung entstehenden Stoff und verhindert so, dass er in das abgefüllte Wasser übergeht. Bei vielen Einwegflaschen werde der Blocker aus Kostengründen dagegen eingespart, kritisieren die Tester.
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(dpa/mmk)
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Wasser wird in der nähern Zukunft, wie bereits in einigen Teilen dieser Welt zu beobachten, zum hohen, Gewinn abwerfenden Wirtschaftsgut und dadurch auch Kriegsobjekt. Dass wir uns in Deutschland noch in einigen Regionen über trinkbares Leitungswasser überhaupt unterhalten können, ist vernünftigen Bürgermeistern und Gemeinderäten zu verdanken, die das Wasser noch nicht durch das verkaufen privatisiert haben. Jeder weitere Verkauf sollte durch die Gesetzgebung untersagt werden.
Schön wär´s. In meinem Wohngebiet ist die Wasserqualität leider grenzwertig.
Sowohl nach regelmäßiger Analyse des Versorgers im Stadtanzeiger, als auch nach Augenschein.
Dazu kommt die Hausinstallation.
Um optisch sauberes Wasser in den transparenten Wasserbehälter meiner Kaffemaschine zu bekommen, muss ich Kaltwasser ca. zwei Minuten stark aufgedreht in den Ablauf lassen.
Das ist eine furchtbare Ressourcenverschwendung. Das kann ich nicht.
Und teuer wäre es auch.
Inzwischen wasche ich Kopf und Haare in der Küche (mit Kaltwasser),
danach kann ich die Maschine füllen.
Trinken werde ich das Zeug nicht, außer im Kaffee.
Alle Wasserwerke liefern eine Wasserqualität die in Ordnung ist. Aber was kommt danach!Die verschmutzten Leitungen ab Wasserwerk bis zum Verbraucher sind doch die Gefahr!
Gruß
annimarr
Warum ein mit Chloriden und Kohlensäure versetztes Wasser kaufen? Trinkwasser entnehme ich der Wasserleitung im Hause. Bis zur Temperaturkonstanz ablaufen lassen und trinken. Trinkwasser in Flaschen kaufe ich in Ländern, in denen das Leitungswasser zur Entkeimung mit Chlor versetzt wird. Nicht mein Geschmack.
Ich frage mich, wozu eigentlich immer Mineralwasser? Weil es ja ach so gesund ist, wegen der Mineralien? Soweit ich weiß, sind signifikante Mengen eigentlich nur in Heilwässern drin, die man bekanntlich ja auch nicht im Überfluß trinken sollte. Und die auch deutlich "gesund" schmecken. Bei mir gibt es im Alltag nur Leitungswasser. Reicht auch. Enthält auch Mineralien. Und schmeckt auch gut. Und wird stärker überwacht als manches Modewasser. Und wer unbedingt Löcher im Wasser braucht, kann sich ja ein Sprudelgerät besorgen. Spart auch das Wasserkasten-in-den-vierten-Stock-schleppen.
Für Weinschorle kann ich mir dann immer noch eine oder zwei Flaschen kaufen, wenn ich will. Und dann aus Glas, aus einer Mineralquelle in der Nähe. Gibt ja genug Abfüller quer durchs Land.
Paging