Alexander von Schönburg über Geschichte

Der Autor über seinen Spaziergang durch die Historie, den Mut zur Verknappung und die Frage, wie man einen Adeligen erkennt.

Interview von Christian Mayer

SZ: Lieber Herr von Schönburg, was ist das eigentlich für ein seltsames Cover?

Schönburg: Sie meinen mein neues Buch?

Ja. Weltgeschichte, verpackt in einem Latte-Macchiato-Plastikbecher.

Dabei ist die Geschichte bei mir eher ein Espresso als ein Latte, so ein Schaumschläger bin ich ja nun auch nicht. Mein Antrieb war es, die Dinge zu begreifen, weltgeschichtliche Zusammenhänge zu verstehen, zu kondensieren, von Adam bis Apple. Jede gute Geschichte braucht eine Richtung, ein Ziel - und dann kommt man automatisch auf ...