Ernährungsberater sprechen bei der Diskriminierung von Übergewichtigen mittlerweile von einem neuen Rassismus: Dicke werden extrem benachteiligt.
Bereits im Kindergartenalter werden Übergewichtige und Fettleibige (Adipöse) gehänselt, der Ärger lässt auch in der Schulzeit nicht nach und zieht sich weit bis ins Erwachsenenalter. Mittlerweile wird in diesem Zusammenhang von einem neuen Rassismus gesprochen, bestätigt laut der Ernährungsberatung aid Professor Johannes Hebebrand von der Universität Duisburg-Essen.
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Übergewichtige kämpfen oftmals nicht nur gegen Pfunde, sondern auch mit ihren Mitmenschen. (© Foto: iStock)
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Dieser Rassismus manifestiert sich besonders darin, dass selbst Lehrer, Ärzte sowie die eigenen Eltern entsprechende Vorurteile äußern und die betroffenen Personen benachteiligen.
Wie bereits Studien aus den USA sowie der Universitäten Marburg und Leipzig zeigten, werden Übergewichtige häufig nicht nur für unsportlich gehalten, sondern auch für willensschwach, faul und weniger intelligent als schlanke Menschen.
Diese Stigmatisierung hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche: Im Erwachsenenalter scheint es Übergewichtigen im Vergleich zu Normalgewichtigen oft schwerer zu fallen, einen Partner zu finden. Sie sind zumindest seltener verheiratet. Hinzu kommt, dass mit steigendem Körpergewicht auch die Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sinken - die Einkommen Übergewichtiger liegen unter denen schlanker Menschen.
Dass es sich hierbei um Vorurteile handelt, verdeutlichen Umfragen. Demnach sind die neuesten Forschungsergebnisse über die Ursachen von Fettleibigkeit in der Öffentlichkeit noch nicht sehr bekannt. Mittlerweile wurde bewiesen, dass Adipositas nicht nur durch den eigenen Lebensstil, sondern auch durch eine Vielzahl anderer Faktoren wie genetische Veranlagung und das Lebensumfeld beeinflusst werden kann. Sind beispielsweise Kinder häufig unglücklich oder reagieren depressiv, neigen sie zum Dickwerden. Je länger die unglückliche Phase andauert, um so mehr wiegen sie im Erwachsenenalter.
Zweimal ist er in Deutschland dem Tod entkommen: in Bergen-Belsen und in München. Der Geher Schaul Ladany gehörte 1972 zu Israels Olympiateam. Das ist jetzt 40 Jahre her, doch die Erinnerung folgt ihm auf Schritt und Tritt. Seite Drei. Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/sid/bilu)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
wenn ich hier das wort "hungerhaken"in einigen beiträgen lese, so möchte ich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine diskrimierung von menschen mit zu wenig gewicht handelt.
@metropolenfan:
In der DDR gab es auch keine Dicken...
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Gerade in den ostdeutschen Bundesländern sind viele Menschen übergewichtig: Zwar mussten die Ostdeutschen vierzig Jahre lang auf McDonalds & Co. verzichten, doch Bulletten, Broiler und DDR-Schokolade haben offenbar noch besser angesetzt. Vor allem Frauen aus der Ex-DDR bringen deutlich mehr auf die Waage als ihre Geschlechtsgenossinnen im Westen.
quelle h##p://www.strathmann.de/sag/public/news/data/20031117.php
- die Einkommen Übergewichtiger liegen unter denen schlanker Menschen.
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ein blick auf die leibesfülle unserer poltiker dürfte ja wohl beweis genug sein, dass dem nicht so ist ..
;-)
jeder der außerhalb der vorgegebenen schönheits-norm liegt, wird doch mehr oder weniger in unserer gesellschaft diskrimiert,
das trifft auf menschen, die zu dünn sind , genauso zu wie auf zu dicke.
oder denken wir nur an diverse hauterkrankungen.... wie zb akne oder weißfleckenkrankheit....
und warum unterziehen sich heutzutage so viele menschen schönheitsoperationen?
Hauptsache der Mob darf auf irgendjemandem herumhacken und sich gut dabei fühlen.
Paging