World Press Photography Award 2011Hoffnung unter dem Tschador

Krieg und Leid, Schönheit und Ästhetik: Presse-Fotografen schaffen Bilder, die bewegende Geschichten erzählen. Bei ihrer weltweit wichtigsten Auszeichnung, den World Press Photography Awards, werden die besten dieser Bilder prämiert. Gewinner in diesem Jahr: Der Spanier Samuel Aranda, mit seiner Aufnahme einer verschleierten Jemenitin.

World Press Photography Award 2011 – Das Pressefoto des Jahres 2011

Krieg und Leid, Schönheit und Ästhetik: Presse-Fotografen schaffen Bilder, die bewegende Geschichten erzählen. Bei ihrer weltweit wichtigsten Auszeichnung, den World Press Photography Awards, werden die besten dieser Bilder prämiert. Gewinner in diesem Jahr: Der Spanier Samuel Aranda, mit seiner Aufnahme einer verschleierten Jemenitin.

Intimes Elend: Das Pressebild des Jahres 2011 stammt von Spanier Samuel Aranda und zeigt eine verschleierte Jemenitin, die ein verwundetes Familienmitglied umklammert. Das Bild entstand im Oktober 2011 während der Proteste gegen den Präsidenten Ali Abdullah Saleh in der Hauptstadt Sanaa. Im Januar verließ Saleh den Jemen und übergab die Macht an einen Stellverteter. Der World Press Photography Award wird in diesem Jahr zum 55. Mal verliehen; weltweit gilt der Preis als renommierteste Auszeichnung für Fotojournalisten.

Bild: AFP 10. Februar 2012, 15:092012-02-10 15:09:45 © Süddeutsche.de/rela/fzg