Tanztheater Gehäckselt, verschraubt und hochglanzpoliert

Das Stuttgarter Ballett beweist mit "Forsythe/Goecke/Scholz" seine herausragende Stellung.

Von Eva-Elisabeth Fischer

Frenetischer Jubel: Drei Namen, drei Stile, drei Konzepte. "Forsythe/ Goecke/ Scholz" - diese Kombination allein garantiert schon ein Tanzfest beim Stuttgarter Ballett. Neu ist das Stück "Lucid Dream" von Marco Goecke. Es wird ebenso großartig und bis ins Kleinste perfekt getanzt wie auch Bill Forsythes synkopisch verschraubtes "Second Detail" und die in ihrer Musikalität kongeniale Beethoven-Anverwandlung "Siebte Sinfonie" von Uwe Scholz.

Reid Anderson, seit 1969 erst viele Jahre als Tänzer am Haus, feiert sich mit der Erfolgsgeschichte dieser Choreografen-Trias vor ...