Kunst Monolithe geistigen Hungers

Die Tate Britain in London zeigt das Werk von Paul Nash. Er versuchte sich am Surrealismus, scheiterte aber auf eine Weise, aus der Großbritannien viel lernen könnte.

Von Alexander Menden

Am 16. November 1917 schickt Paul Nash seiner Frau einen Brief von der belgischen Front. Darin beschreibt er das Schlachtfeld am Ypernbogen als "unaussprechlich, gottlos, hoffnungslos". "Ich bin kein interessierter und neugieriger Künstler mehr", schreibt Nash, "ich bin ein Bote, der eine Nachricht der kämpfenden Männer an jene überbringt, die wollen, dass dieser Krieg immer weitergeht. Meine Nachricht wird schwach und schlecht formuliert sein, aber sie wird eine bittere Wahrheit enthalten, und möge sie ihre elenden Seelen verbrennen."

Als Freiwilliger ...