Jim Morrison Storm im Wasserglas

Weil er sich bei einem Konzert "entblößt" haben soll, wurde Jim Morrison im Jahr 1969 verurteilt - jetzt hat der Gouverneur von Florida einen Begnadigungsantrag für den Verstorbenen gestellt.

Der Mensch erhält nach dem Tod, so zumindest behaupteten das die christlichen Kirchen, die Chance, dass man ihm im Himmel seine Sünden vergibt. Der Sänger Jim Morrison, davon darf man wohl ausgehen, dürfte die ein oder andere ungebüßte Sünde mitgeschleppt haben, als er am 3. Juli 1971 in Paris aus dem Leben schied.

40 Jahre nach seinem Tod könnte ihm die irdische Gnade zuteil werden: "Doors"-Sänger Jim Morrison.

(Foto: dpa)

Ob das mit der ewigen Vergebung im Jenseits für den Sänger der Doors geklappt hat, ist schwierig zu recherchieren. Doch so wie es gerade aussieht, könnte Jim Morrison in Kürze die irdische Gnade zuteil werden.

Etwa eine Woche nachdem der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida angekündigt hatte, er würde sich für eine posthume Begnading Morrisons einsetzen, hat Charlie Christ den Fall nun dem staatlichen Begnadigungsausschuss vorgelegt.

Es handelt sich dabei um eine Verurteilung des Sängers aus dem Jahr 1969 - damals hatte man Morrison wegen Unsittlichkeit, Exhibitionismus und Trunkenheit angeklagt: Bei einem Konzert am 1. März 1969 in Miami hatte er dem Publikum seinen Penis gezeigt. Obwohl kein Foto des Konzerts die Szene zeigt, wurde Morrison zu acht Monaten Haft verurteilt. Den Ausgang seiner Berufung, die er damals eingelegt hatte, erlebte Morrison nicht mehr. Er starb vorher im Alter von 27 Jahren.

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