Wir freuen uns: Der Dompteur aller Running Gags auf Fernsehlaufstegen wechselt zur ARD. Dort wird Bruce Darnell eine Coaching-Show moderieren, ganz allein. Und es ist jetzt schon völllig wurscht, was eine Coaching-Show ist.
Der neue Job von Modeltrainer Bruce Darnell bei der ARD ist perfekt.
"Die Handetasche muss lebendig sein" (© Foto: AP)
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Der 50-jährige gebürtige US-Amerikaner, der durch die ProSieben-Sendung "Germany's Next Topmodel" bekannt geworden war, wird im Ersten eine Coaching-Show im Vorabendprogramm moderieren, wie der Sender mitteilte.
Wann das neue Format auf dem Sendeplatz Dienstag bis Freitag um 18.50 Uhr startet, ist noch offen. Nach Angaben eines ARD-Sprechers wird dies nicht mehr in diesem Jahr der Fall sein.
In der Show soll der Dressman weiblichen und männlichen Kandidaten, die mit sich unzufrieden sind, zu neuem Selbstbewusstsein verhelfen. Durch "sensibles Coaching" und individuelle Stylingtipps sollen sie eine "positive Ausstrahlung" bekommen.
Darnell ist laut ARD "der Mann, der die Kandidaten unterstützen kann, ihre innere und äußere Haltung zu verbessern". Er wurde den Angaben zufolge exklusiv an die ARD gebunden.
Eine eigene Fernsehshow sei immer sein Traum gewesen, sagte Darnell. "Ich freue mich sehr, dass dieser Traum in Erfüllung geht." Der Laufstegtrainer war als Jury-Mitglied bei "Germany's Next Topmodel" vor allem durch seine Gefühlsausbrüche, Heulkrämpfe und Sprüche wie "Die Handetasche muss lebendig sein" zum heimlichen Star und Publikumsliebling der Show mit Topmodel Heidi Klum avanciert.
Vor kurzem war bekannt geworden, dass er in Zukunft nicht mehr in dem Castingformat dabei sein wird. Darnell hatte nach Angaben seines Managements erst aus den Medien davon erfahren.
Die ARD hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass sie Gespräche für eine eigene Vorabend-Show mit Darnell führt. Jüngst hatte sich auch Musikproduzent Dieter Bohlen für Darnell als Jurymitglied bei der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" stark gemacht, was für den Sender jedoch kein Thema war.
Der ARD-Koordinator Vorabendprogramm und Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks, Gerhard Fuchs, sagte, durch seine Emotionalität und Spontaneität sei Darnell schon nach wenigen Fernsehauftritten zum Liebling des jungen Publikums avanciert.
"Glaubwürdigkeit und Stil sind seine Markenzeichen, und die machen ihn zum idealen Moderator der neuen Coaching-Show im Vorabendprogramm", betonte er.
Das Format wird von der Produktionsfirma First Entertainment im Auftrag der ARD-Werbung entwickelt. Nach Angaben des ARD-Sprechers soll die Show in Köln produziert werden. Wann mit der Produktion begonnen werde, sei noch offen.
Darnell wurde 1957 in New York City geboren. Er studierte zunächst Soziologie und war dann Fallschirmspringer bei der US-Armee, bis er nach Deutschland kam. Als Model wurde er hier in einer Diskothek entdeckt und ging unter anderem für Designer wie Hermès oder Calvin Klein über den Laufsteg. Seit 1990 arbeitet er auch als Choreograf und coacht Models.
(Quellen: ARD, ddp/sueddeutsche.de/bgr)
Umweltstiftung WWF in der Kritik
erst mal abwarten. Vielleicht wird es doch gut. Außerdem konkurriert die Sendung im Vorabendprogramm mit hochkarätigen Sendung wie "Marienhof" und "verbotene Liebe". Das Niveau kann also nicht mehr all zu tief rutschen.
Bin ich als GEZ bezahler gefragt worden ob ich einen Florian Silbereisen sehen will?
Oder werden die GEZ zahler gefragt warum ständig zig tausende Euros wegen solche Kaliber wie Rosamunde Pilcher ausgegeben werden?
Zum Glück ist Geschmack relativ. Sonst könnte man über jedes Sendeformat in der öffentlich Rechtlichen diskutieren.
Warum muss ich jetzt mit meinen GEZ-Gebühren das Gehalt dieses Dummschwätzers finanzieren? Wenn ein Privatsender einen solchen Trottel engagiert, dann ist das eben "Privatsache". Aber die sogenannten öffentlich-Rechtlichen sollen einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllen. Offensichtlich sind die Verantwortlichen aber der Meinung, der Auftrag der ARD bestehe darin, die Privatsender an Niveaulosigkeit noch zu übertrumpfen.
Noch kurz zum Inhalt der Sendung: Es gibt bereits viel zu viele Stylingshows! Sie alle suggerieren, dass nur "Styling", "Auftreten" und "Selbstbewusstsein zählen. Auch wenn diese Attribute durchaus eine Wirkungs haben, werden sie doch maßlos überbewertet. Wer im Leben weit kommen will, der braucht Eigenschaften wie Ausdauer, Intelligenz, Entscheidungskraft, soziale Kompetenz sowie die Fähigkeit, die Routine des Alltags zu ertragen. Offensichtlich gibt es im Fernsehgeschäft kaum jemanden, der diese Eigenschaften verkörpert. Die dummschwätzenden Weichspüler wie Kerner, Beckmann, Anne Will und co. haben längst das Kommando übernommen.
den Ferseher wegzuwerfen. NUR, meine Freundin schläft so gern davor ein!