Teil der demokratischen Kultur
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Das wird das Dilemma der Kirchen in den bevorstehenden Auseinandersetzungen um die Frage sein, wie viel öffentliche Religion ein säkularer Staat mit einer sich säkularisierenden Gesellschaft braucht. Sie muss die Regeln der Mediengesellschaft kennen und die Instrumente der öffentlichen Auseinandersetzung handhaben. Doch tut sie das, gerät sie immer in den Verdacht, das Eigene zu verraten, den Kern, die christliche Botschaft; ein Akteur wie die anderen Parteien und Verbände auch, nicht der Begleiter bei der Taufe oder der Helfer in der Not.
Und diese Auseinandersetzungen kommen, das hat der große Streit ums kleine Fach Religion gezeigt. Es wird den Kirchen nicht helfen, wenn sie sich darauf zurückziehen, dass "Reli" in den anderen Bundesländern vom Grundgesetz garantiert ist. Sie brauchen inhaltliche Argumente dafür, dass dieses Fach eine andere Wirklichkeit in die Schule bringt, die zu kennen und zu erleben ein wichtiger Teil der demokratischen Kultur ist.
In Berlin müssen sie nun abrüsten: Das christliche Abendland geht nicht unter, weil es keinen Unterricht gemäß Grundgesetz-Artikel 7 gibt. Die Frage aber, ob dies nicht eine traurige Selbstverarmung des Schulwesens bedeutet, die dürfen und sollten die Kirchen weiterhin stellen, und einen guten Religionsunterricht anbieten. Der ist die beste Werbung.
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(SZ vom 28.4.2009/bön)
Hony soit, qui mal y pense!
Besonders da Sie ja Ihre sehr detaillierten und fundierten Kenntnisse über die r.k. Religion hier jederzeit so breit und so tief wie möglich erläutern.
Es hätte mich übrigens wirklich interressiert, was man Ihnen so an Kenntnissen über das Judentum vermittelt hat. Allein deshalb weil ich weiß, welches falsche Bild uns damals im Rahmen des Religionsunterrichtes darüber vermittelt wurde.
Ich sagte es schon: Ich will nicht!
Ich werde Sie trotz Ihrer beleidigenden Ausfälle nicht löschen lassen. Es soll jeder sehen, auf welch unteriridischem Niveau Sie hier agieren.
der unds von Gott verliehene Verstand ist an der Kirchentür abzugeben, d.h. es ist sinnlos sich mit abergläubischen Heuchlern zu streiten (die vom blinden Glauben der Dummen leben ! )
Wollen Sie nicht oder können Sie nicht?
Zumindest weiß ich jetzt, was ich von dem von Ihnen so wunderbar beschriebenen Religionsunterricht zu halten habe, in dem Ihnen auch die Konzepte anderer Religionen so trefflich und so eingehend nahegebracht wurden.
Das bestärkt mich in meinem Plädoyer für einen religionswissenschaftlich orientierten Unterricht, in dem, wie ich es schon anderer Stelle skizziert habe, sämtliche theistischen und die wichtigsten nicht-theistischen Religionen in ihrem Ursprung, ihren Konzepten, ihrem Welt- und Menschenbild und ihrem Ritus den Schülerinnen und Schülern nahegebracht werden, gleichgültig ob diese einer Religionsgemeinschaft angehören oder nicht. Da für mich ein fundiertes Wissen über die oben genannten Religionen nun einmal zur Allgemeinbildung gehört.
Damit jeder Schüler und jede Schülerin - ungeachtet ihrer formalen Religionszugehörigkeit - sich ein gutes Bild über ALLE oben genannten Religionen machen können, ohne in irgendeiner Weise konfessionell beeinflußt zu werden.
Paging