Unternehmensberater und Psychotherapeut Die Faktoren X und Y

Geschlechterspezifische Unterschiede werden im Beruf nicht genügend berücksichtigt. Ein Gespräch mit Experte Werner Dopfer.

Interview von Johanna Pfund

Von einer Führungskraft wird sehr viel erwartet. Dies ist allen, die eine Top-Position einnehmen wollen, durchaus bekannt. Allerdings werden nach Ansicht des Managementberaters und Psychotherapeuten Werner Dopfer die geschlechterspezifischen Unterschiede beim Führen zu wenig berücksichtigt. Zu Unrecht, davon ist er überzeugt.

SZ: Frauen in Führung - ist das überhaupt noch ein Thema für Sie?

Werner Dopfer: Das ist ein Dauerthema. Es wird zwar nach mehr Frauen in Führungsfunktionen gerufen, sie sollen gefördert werden, jedoch wird ihnen zu wenig vermittelt, welche ...