Die Online-Jobsuche wird immer beliebter. Den populärsten Stellenmarkt im Internet bietet dabei noch immer die Bundesagentur für Arbeit. Aber auch andere Anbieter werden immer bedeutender.
Das Internet hat für die Jobsuche zuletzt deutlich an Bedeutung gewonnen. Von Juli bis September dieses Jahres konnten Online-Jobbörsen 23 Millionen Besuche verzeichnen. Das sei ein Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, teilt der Branchenverband Bitkom in Berlin mit. Er bezieht sich auf Daten der Marktforscher von comScore. Demnach stellt die Bundesagentur für Arbeit den größten Stellenmarkt im Internet: Im genannten Zeitraum besuchten 7,9 Millionen Nutzer die Stellenbörse der staatlichen Arbeitsagentur.
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Die Bundesagentur für Arbeit bietet den größten Online-Stellenmarkt. (© Foto: ddp)
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Dahinter ist - gemessen an den Besucherzahlen - laut Bitkom der Stellenmarkt von meinestadt.de, mit 3,9 Millionen Besuchen die Jobbörse Nummer zwei. Das Karriere-Portal Stepstone folgt mit 3,2 Millionen Besuchen, während die Suchmaschine Jobrapido 2,8 Millionen Besuche verzeichnen konnte. Auf Platz 5 liegt stellenmarkt.de (2,6 Millionen) vor Monster (2,5 Millionen).
Der Bitkom rät Jobsuchenden, mehrere Börsen zu nutzen. Neben reinen Job-Suchmaschinen und Karriere-Portalen mit redaktionellen Beiträgen zum Thema Beruf gebe es zahlreiche fachspezifische Internetdienste. Sie böten Stellenmärkte für einzelne Berufsgruppen und Branchen an.
Allerdings sollten Anwender vor der Eingabe von Suchbegriffen überlegen, mit welchen Begriffen eine für sie interessante Stelle ausgeschrieben sein könnte. Zum Beispiel könne ein Finanzbuchhalter-Job auch als "Controller" oder "Rechnungswesen-Profi" verzeichnet sein. Manche Börsen informieren den Nutzer auf Wunsch per E-Mail, wenn eine Stelle ausgeschrieben wird, die auf sein Suchprofil passt. Dafür sei eine kostenfreie Registrierung notwendig.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz)
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Die Anmeldung ist oft ein Bestandteil der sog. Eingliederungsvereinbarung. Praktisch jeder Arbeitslose muß einmal die HP des AA besuchen um seine Registrierung abzuschließen. Ob er danach nochmals auf die HP geht und gar die Datenbank betrachtet ist danach ungewiss. Wer wiederum per EGV dazu gezwungen wird, wer auf eine der seltenen Stellenvorschläge kategorisch über die HP der AA reagieren soll, der wird dies natürlich tun. Aber der große Rest der Arbeitslosen wird nach dem ersten Blick auf die Datenbank diese verwerfen. Abgesehen von wenigen Ämtern und Instituten die aufgrund ihrer Ausschreibungspflicht die oft intern vergebenen Positionen melden müssen, finden sich dort nur die Aasgeier und Schmeißfliegen von Leiharbeit und Consulting.
Nun, wie soll man es sagen? Flaschen kauft man auch nicht beim Flaschner! Wer Stellen sucht der geht primär zu Monster, Jobscout, Jobpilot (oder gleich zu Metabörsen). Nicht jedoch zum Arbeitsamt.