Einfach mal was Neues wagen: Goldman-Chef Blankfein liebäugelt mit dem Windelgeschäft. Ein milliardenschwerer Kaufvertrag könnte rasch unterzeichnet werden.
Von wegen ständig nur dröge Finanzgeschäfte: Die US-Großbank Goldman Sachs will offenbar ins Windelgeschäft einsteigen.
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Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein gibt das Kommando vor: Jetzt will seine Großbank in das Windelgeschäft einsteigen. (© ag.rtr)
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Die Private-Equity-Sparte der US-Investmentbank und ihr Partner, der US-Finanzinvestor TPG, stünden kurz vor dem Kauf des in Belgien ansässigen Windelherstellers Ontex für mehr als 1,2 Milliarden Euro, berichtete der britische Sunday Telegraph.
Der Abschluss des Geschäfts könnte bereits Anfang der Woche mitgeteilt werden, hieß es weiter. Ontex gehört der Beteiligungsgesellschaft Candover und konkurriert mit der Procter & Gamble-Marke "Pampers". Das in Belgien ansässige Unternehmen vertreibt unter anderem Babywindeln der Marke "Moltex".
Goldman Sachs stand zuletzt massiv in der Kritik und war von der US-Börsenaufsicht SEC und später auch von der britischen Finanzaufsicht FSA an die Kandare genommen worden. Die mächtige US-Aufsicht hatte die Bank wegen Finanzanlagen verklagt - Goldman soll Investoren nicht ausreichend informiert haben. So soll der einflussreiche Hedgefonds-Manager John Paulson für die Bank an der Konstruktion des synthetischen Finanzprodukts, eines sogenannten CDO, mitgearbeitet und zugleich selbst dagegen gewettet haben. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
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(sueddeutsche.de/Reuters/mel/hgn)
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