Auf viele Sozialversicherungspflichtige kommt eine indirekte Beitragserhöhung zu - mit direkten Folgen für das Portemonnaie: Die Beitragsbemessungsgrenzen steigen.
Viele Arbeitnehmer müssen sich erneut auf höhere Sozialversicherungsbeträge gefasst machen. Die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze wird voraussichtlich um knapp zwei Prozent erhöht - dies empfiehlt nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitungder Schätzerkreis der Rentenversicherung für die jährliche Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze. In der Regel folgt die Bundesregierung dieser Empfehlung.
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Die Rente ist sicher? Mitnichten! (© Foto: dpa)
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Die Beitragsbemessungsgrenze gibt die Einkommenshöhe an, bis zu der die Beiträge für die Sozialversicherung berechnet wird.
In der Renten- und Arbeitslosenversicherung soll sie um 100 Euro auf 5400 Euro Monatseinkommen angehoben werden. Im Osten würde sie um 50 Euro auf 4550 Euro steigen.
Für Einkommen über diesen Grenzen würden nach Angaben der FAZ damit die Belastungen schon bei unveränderten Beitragssätzen um 23,20 Euro im Monat steigen; diese teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte.
Auch in der Kranken- und Pflegeversicherung wird die Bemessungsgrenze angehoben. Dort liegt sie derzeit bei 3600 Euro.
(sueddeutsche.de/hgn/mel)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
. . . ach, ich armes Würstchen, schluchz. Dafür bin ich aber noch ein gutes Stück vom Spitzenstezersatz weg - hä, jetzt habt Ihr' s aber.
Ne, in der Tat stellt sich die Frage, warum die Bemssungsgrenzen angehoben werden können - die Steuertabellen dagegen nicht
Weil ja die Erhöhung der Bemessungsgrenzen nichts anderes bedeutet als höhere Ansprüche in der Zukunft (bei einem immer maroder werdenden System) heißt das nichts weiter, als dass einmal mehr die Kinder und Enkel diese Zeche zahlen dürfen.
...der gemeine Lohn- und Gehaltsempfänger ist wieder der Dumme.
Dies geschieht wieder ganz so im "Vorbeigehen".
Reicht es nicht schon, wenn alles teurer wird, wenn einem die Kosten davonlaufen?!
Muss der Staat mit seinen Krakenarmen denn immer und immer wieder nach einem greifen?
Reicht es nicht, wenn die Beitragssätze, wie demnächst die Krankenversicherungsbeiträge, gewaltig steigen?!
Es reicht den verantwortlichen Politikern scheinbar nicht. Mal eben wieder die Beitragsbemessungsgrenzen erhöhen bringt wieder etliche Milliönchen und Milliarden in die Kasse. Damit lässt sich dann wieder herzhaft umverteilen...
Es ist zum k.....
... einfach Lohnnebenkosten = Bruttolohn definieren und den Arbeitgeber komplett direkt ans Finanzamt überweisen lassen. Die ARGE übernimmt dann die Entlohnung und jeder kann wie ja bekannt ist danach ins Saus und Braus leben.
klasse. endlich wieder mehr geld abgeben. die inflation steigt, die beitrassätze steigen, die beitragsbemessungsgrenzen steigen. und die löhne? die steigen nicht überall. auch wenn's mir eigentlich sehr gut geht: es nervt schon ungemein und langsam werde ich sehr wütend über die politik des "immer schön die hand aufhaltens". die wirklich hohen beiträge wären ja noch zu ertragen, wenn man wüsste, dass man für wirklich sinnvolle dinge zahlt. aber leider ist das auch nicht der fall.
zurück bleibt ein gefühl der ohnmacht in jeder hinsicht, wut und resignation.
Paging