Spanien und Griechenland geht es besser als erwartet. Zumindest behaupten Vertreter dieser Länder das. Spanien sagt sogar: Wir brauchen den EU-Rettungsfonds nicht. "Definitiv".
Gelassenheit in Spanien und Griechenland: Die beiden Mittelmeeranrainer schöpfen Zuversicht - womöglich ist die Krise rascher zu bewältigen als gedacht.
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Alles gar nicht so schlimm? Griechenlands Bruttoinlandsprodukt ist weniger geschrumpft als erwartet und Spanien sagt dem EU-Rettungsfond ab. (© ag.ddp)
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In Griechenland fällt die Wirtschaftsleistung weniger dramatisch als zunächst befürchet: Im ersten Quartal 2010 ging das Bruttoinlandsprodukt zwar um 2,5 Prozent zurück, doch "das war weniger als das für das Gesamtjahr angesetzte Minus von vier Prozent", sagte Finanzminister Giorgos Papakonstantinou dem Handelsblatt. Schon ab Mitte 2011, so der Finanzminister, hoffen die Griechen auf eine rasche Rückkehr zum Wirtschaftswachstum.
Da die privaten Investitionen weniger stark zurück gingen als gedacht, die griechischen Exporte stiegen und auch der Einzelhandel wachse, habe sich die Krise insgesamt nicht so starkt ausgewirkt wie erwartet. "Wir hoffen deshalb, dass wir das Jahr besser abschließen als bisher angenommen, schneller aus der Rezession herauskommen und ab Mitte 2011 zu Wachstum zurückkehren", so Papakonstantinou.
Schulden machen Spanien "keine Sorgen"
Pleitekandidat Spanien machte eine klare Absage an den EU-Rettungsfonds. "Wir brauchen den EU-Rettungsfonds definitiv nicht", sagte Finanz- und Wirtschaftsministerin Elena Salgado dem Handelsblatt.
Die hohen Risikoaufschläge auf spanische Staatsanleihen bereiteten der Ministerin keine Sorgen. Die Hälfte der Spread-Erhöhung komme dadurch zustande, dass die Bundesanleihen zu einem sicheren Hafen geworden seien, sagte Salgado. Die Renditen der Bundesanleihen seien gesunken, die der spanischen Staatsanleihen gestiegen.
Die durchschnittlichen Kosten der spanischen Schulden seien aber noch immer auf historischem Tiefststand und zudem langfristig finanziert. "Die durchschnittliche Laufzeit ist mit mehr als sechs Jahren die längste in unserer jüngeren Geschichte", sagte die Ministerin.
Spanien muss im Juli Schulden von 24 Milliarden Euro zurückzahlen. Die Refinanzierung "macht uns keine Sorgen", sagte Salgado. Sie entspreche der mittelfristigen Finanzplanung.
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(sueddeutsche.de/Reuters/stl/hgn)
..es war Merkels Verdienst, den IWF ins Boot zu holen! Frankreich wollte das nicht. Dass der Euro etwas abrutscht ist ok und nicht wirklich schädlich. Klar sind alle Super-Spekulanten und Hedgefonds sauer, weil Merkel so unerwartet gehandelt hat. Komisch ist nur: Viele dieser Spekulanten kritisieren Märkel und sagen, dass sie den Euro schadet, andererseits haben genau diese Leute Short auf Euro gesetzt. Eigenlich sollten die Spekulanten doch froh sein, dass Merkel angeblich so schlechtes Krisenmanagement betreibt, wäre doch in deren Sinnel.
Was sagt und das? Klar, Märkel hat den Shorties die Tour vermasselt. Gut so, weiter Angie.
...auf unsere Kosten.
das mag sogar stimmen - zumindest so lange, wie man die EZB nötigt fleissig staatsanleihen von staaten wie ES oder GR aufzukaufen. Geschähe das nicht wäre umgehend schluss mit lustig. Dass die EZB damit den übrigen EU ländern eher keinen gefallen tut muss man außerdem hinzufügen. Man verschiebt die probleme, löst sie aber nicht.
Exzesse nach oben und nach unten. Hysterie. Herdenverhalten.
Wir sollten das Verdikt dieser Neurotiker nicht als Richtschnur für unser Handeln machen.