Teure Hypotheken und Hauspreise im Sinkflug - der Immobilienmarkt in Großbritannien ist quasi zusammengebrochen. Ein britisches Ehepaar versucht nun, der Immobilienkrise zu trotzen - mit einem findigen Trick.
Brian und Wendy Wilshaw waren die Sache leid. Ein Jahr hatten sie versucht, für ihr Landgut in der britischen Grafschaft Devon einen Käufer zu finden. Vergeblich. Auch bunte Anzeigen in diversen Immobilienblättern halfen nicht. Nur wenige Interessenten kamen zu einem Besichtigungstermin, ein konkretes Kaufangebot gab es nie.
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(© Screenshot: SZ)
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Dann jedoch hatte das Ehepaar eine zündende Idee: Sie boten ihr Haus mit fünf Zimmern in einer selbst organisierten Internet-Lotterie (www.winadevonpropertywithfishing.co.uk) an. Die "Mitspieler" müssen 25 Pfund (etwa 30 Euro) für ein Los zahlen. Am Ende wird unter Aufsicht eines Notars der Gewinner gezogen und der darf sich dann auf ein 4,5 Hektar großes Landgut freuen. Der Verkehrswert der Immobilie soll sich auf etwa eine Million Pfund belaufen. Zu dem Anwesen gehören auch noch eine Blockhütte und ein Fischteich.
Immobilienmarkt in der Krise
Die Landhaus-Lotterie sorgt für Schlagzeilen auf der Insel - und zeigt deutlich, welche Probleme derzeit auf dem britischen Immobilienmarkt herrschen: Maklerfirmen buhlen neuerdings mit großzügigen Anreizen um ihre Kunden. Dazu zählen nicht nur Preisnachlässe in zweistelliger Prozenthöhe, die vor einem Jahr noch undenkbar waren. Als Gratis-Zugabe locken mitunter schicke Designer-Küchen oder teure Stereoanlagen.
Nach einem beispiellosen Boom in den vergangenen zehn Jahren knirscht es gewaltig am britischen Immobilienmarkt. Hypotheken werden teurer, Hauspreise fallen und das Vertrauen der Kunden sinkt. Großbritannien ist in den Sog der internationalen Kreditkrise geraten. Für viele Briten ist dies ein Schock: Ihr Immobilieneigentum, das etwa für die Absicherung der Altersversorgung in Großbritannien viel wichtiger als in Deutschland ist, verliert rapide an Wert.
Lesen Sie im zweiten Teil, mit welchem Trick das Ehepaar Wilshaw die britischen Behörden überlistete - und wie hoch die Einnahmen für die Hausbesitzer bis jetzt bereits sind.
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Kuriose Schilder (4)
Einfach einmal ein Haus planen und Kostenvoranschläge einholen.
Es handelt sich heute bei Häusern um multifunktionelle Hightecgebilde.
Die "Innereien" sind hinter den Wänden und in den Decken verborgen und man muss mal schauen, was Heizung, Bad und Küche alleine schon kosten und was man braucht damit alles vorhanden ist, funktioniert und den Energiepass verdient.
Und nicht vergessen: Bei der Kommune und den Versorgern nachfragen, was sie verlangen, dass man bei der Erschließung und Entsorgung berücksichtigt wird.
Wohne nun schon seit längerem in England und habe bereits ganz am Anfang teilgenommen. Ist eine tolle Idee und vielleicht klappt es ja. Die Wahrscheinlichkeit isrt immerhin höher als beim Lotto
die Lage ist fantastisch. Ob man dort seinen festen Wohnsitz haben moechte, ist eine andere Frage. Vor 2 Jahren habe ich dort in der Naehe meinen Urlaub verbracht. Diese Gegend ist wunderschoen und hat alles, was man sich unter der stereotypischen englischen Landschaft vorstellt: gruene Huegellandschaft, Trockensteinmauern, Hecken anstatt Zaeune etc. Perfect zum Abspannen, Wandern, urige Pubbesuche und dergleichen. Das ganze serviert in einem saftigen gruen, denn Regen gibt es hier reichlich. Mythorus, einfach nur google earth anklicken und den Rest nicht verstehen reicht nicht. Fuer 25 Pfund wuerde ich mich schon ueberreden lassen, dass Grundstueck als Feriendomizil anzunehmen ;-)
Ganz genau, im Moment sinken die Immobilienpreise auf ein etwas angemesseneres Niveau. Wer nicht vor 10-20 Jahren schon angefangen hat, sich sein erstes Mini-Häusle zu kaufen, hatte keine Chance mehr, jetzt einzusteigen. Das ist ein echtes Problem, gemietet wird dort nämlich fast nicht.
Ich persönlich verstehe dieses "ich habe ein Haus nur ca. 10 Jahre" allerdings nicht. Dann hat man sich doch gerade erst richtig eingelebt, oder? Wenn ich einmal groß bin und mir ein Haus kaufe, dann will ich (wenn möglich) es mir schön machen und dort den Rest meines Lebens verbringen.
Hat sich mal jemand die Lage angeschaut?
"Mitten im nirgendwo" untertreibt das ja sogar noch.
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