Die Unterschiede bei Energiesparlampen sind gewaltig, was Lebensdauer, Leistung und Helligkeit angeht. Stiftung Warentest verrät, wie viel Geld Sie beim Einkauf sparen können.
Schon der Austausch einer einzigen Glühbirne bringt richtig Geld: 177 Euro spart zum Beispiel die Philips G120 Soft White mit 20 Watt gegenüber einer herkömmlichen 100 Watt-Glühlampe - gerechnet auf 10.000 Brennstunden. Es gibt keinen Grund, die technisch überholten "Glühbirnen" weiter brennen zu lassen. test.de zeigt die besten Energiesparlampen.
Im Vergleich mit herkömmlichen Glühlampen sparen alle Energiesparlampen. (© Foto: dpa)
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Höhere Ausbeute
Im Vergleich mit herkömmlichen Glühlampen sparen alle Energiesparlampen. Hintergrund: Glühlampen bringen den Draht zum Glühen. Damit wandeln sie nur fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht um. Der Rest verpufft als Wärme. Sparlampen leuchten dagegen durch Gasentladung. Mit bis zu 25 Prozent holen sie deutlich mehr Licht aus dem Strom heraus.
Mehr sparen
Doch auch unter Energiesparlampen gibt es deutliche Unterschiede: So spart die billige Isotronic 11 W bei 10.000 Betriebsstunden immerhin 65 Euro gegenüber einer gleich hellen Glühlampe. Die 9 Euro teurere Megaman Compact Globe 11 W spart im gleichen Zeitraum jedoch 100 Euro. Grund: Isotronic hat bei der Wattangabe geschummelt. Statt 11 Watt brachte sie im Test nur 7,2 Watt. Um die Helligkeit einer 60-Watt-Glühbirne zu erreichen, bräuchte es eigentlich anderthalb Isotronic-Lampen. Die Investition in teurere Markenprodukte kann sich also auszahlen.
Kurze Lebensdauer
Während Glühlampen im Schnitt nach 1000 Brennstunden den Geist aufgeben, halten die meisten Energiesparlampen 10.000 Stunden und länger. Im letzten Test brannten manche Lampen über 19.000 Stunden. Diesmal machten jedoch die Varilux von Aldi Nord, die GSU 111 von Ikea und die CMI von Obi schon deutlich früher schlapp. Mit der CMI von Obi war es im Schnitt nach 3526 Stunden zappenduster.
Weniger hell
Je länger die Lampen brennen, desto weniger Licht geben sie ab. Bei manchen ist der Unterschied kaum sichtbar, bei anderen jedoch deutlich. Beispiel: Die Philips Genie ww 8 W büßte in 10.000 Stunden nur 5 Prozent ihrer Helligkeit ein. Die Elektronische Energiesparlampe von Sacom mit 7 Watt verlor dagegen 40 Prozent. Auch bei Minusgraden lässt die Helligkeit mancher Lampen nach.
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nachem sie kaum die Brenndauer der "alten" Birnen erreicht haben!
Ich schalte das Licht in einem Raum aus, wenn ich ihn verlasse, und das dürfte Gift für die meisten Energiesparlampen sein.
Wenn ich es aber Tag und Nacht brennen lasse, wird der Energiesparvorteil ein eher geringer sein. Nur damit mir die Lampen nicht durchbrennen.
In der hiesigen seriösen Presse (z.B. die Science-Beilage der New York Times) liest man immer häufiger, daß Energiesparlampen nicht nur positiv zu beurteilen sind. Abgesehen von einem (ästhetisch) unangenehmen Licht mancher Fabrikate wird gesagt, daß Energiesparlampen definitiv Migräne-Auslöser sein können und daß sie umweltschädliche Ingredenzien wie Blei und Cadmium enthalten und am Ende ihres Lebens eigentlich auf den Sondermüll gehören - aber gerade um letzteres scheint man sich - wenigstens hierzulande - in der Euphorie über diesen angeblichen Fortschritt beim Umweltschutz und der Freude über die finanziellen Vorteile nicht zu kümmern.
mit manchen "Billig-Energiesparlampen" habe ich wesentlich bessere Erfahrung gemacht als gerade z.B. mit der im Bericht so hochgelobten Osram Dulux Superstar. Die Lichtausbeute dieser 16W-Lampe sollte der einer normalen 75W-Birne entsprechen, war jedoch wesentlich dunkler, als die vorher verwendete 60W-Birne.
Bei Toom gab es vor kurzem einen 2er-Pack 5W = 20W Kerzenlampen für unter 5, die sowohl schneller starten als auch heller brennen als vergleichbare Osram-Kerzenlampen zum 3-fachen Preis. Über die Haltbarkeit kann ich logischerweise noch nicht viel sagen, das werde ich in hoffentlich ein paar Jahren nachholen, wenn die erste Lampe meines gemischt bestückten Kronleuchters sich verabschiedet ;-)
Meiner Meinung nach wäre hier eine dringende Aufgabe für den TÜV zu sehen: Überprüfung des tatsächlichen Verbrauchs, der Helligkeit, des Startverhaltens und der Lebensdauer in Bezug auf Einschaltvorgänge und Dauerbetrieb.
Ob sie so lange halten wie das "Centennial Light", eine 4-Watt-Kohlefadenlampe in der Feuerwache von Livermore, wage ich jedoch zu bezweifeln, denn das sind mittlerweile über 100 Jahre...
Die wesentlichen Energieeinsparungen sind durch einfache Verhaltensänderungen erreichbar - auch bei der Beleuchtung. Anders als bei den 'alten' Glühlampen mangelt es bei den Lampen, die mit dem Attribut 'energiesparend' verkauft werden an überprüften Angaben über Leuchtkraft, Hochfahrzeit, Nutzungsdauer und vor allen Dingen an der maximalen Anzahl der Einschaltvorgänge. Was nützt es, wenn die 10000 Stunden Nutzungsdauer nur erreichbar sind, wenn die Lampe im Schnitt 10 Stunden durchgehend leuchtet, weil die Lampe nur 1000 Einschaltvorgänge aushält (Beispiel).
Zu den Verhaltensänderungen zähle ich auch das Vermeiden gewisser modischer Leuchten mit den niedlichen Halogenlampen. Die Leuchtkraft liegt bei vielen mit 180 Watt und mehr bestückten Leuchten bestenfalls bei alten Glühlampen mit 75 bis 100 Watt. Seltsamerweise gibt es zum Einsatz von Halogenlampen keine kritischen Äußerungen - auch nicht aus der Ökofraktion. Bei 15 Lampen zu 12 Watt hat eine Leuchte am Ende 180 Watt, fast schon eine Stadionbeleuchtung!
Nicht nur bei der Wattage hat Isotronic geschummelt. Die Qualität des ganzen Produktes scheint mir eher zweifelhaft. Für das Bad oder die Toilette sind diese Lampen kaum einsetzbar, weil sie kurzzeitigen Betrieb nicht besonders gut vertragen. Auch in Treppenhäusern, kurz, überall dort, wo häufig ein - und ausgeschaltet wird, sinkt die Lebensdauer rapide. Dies ist meine Erfahrung. Vorsicht ist auch beim herausschrauben geboten. Da kann es leicht passieren, dass man die ganze Elektronik plötzlich in den Händen hält.
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