Das Zahlenmonster besteht aus 22 Ziffern: Künftig reicht bei Überweisungen nicht mehr die bisher übliche Kontonummer, sondern Bankkunden müssen die sogenannte Iban nutzen. Doch die Übergangsfrist wird nun verlängert.
Bankkunden in Deutschland sollen bis 2015 Zeit bekommen, sich auf die neuen langen Kontonummern einzustellen. Die EU berät derzeit über die endgültige Umstellung auf einen einheitlichen Zahlungsverkehr in Europa (Sepa). Bei Überweisungen ist dann auch im Inland immer eine 22-stellige Iban-Nummer erforderlich. Sie löst die bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen ab. In dem entsprechenden Entwurf der EU-Kommission ist jedoch eine Übergangsfrist bis 1. August 2015 enthalten, erfuhr die SZ aus Gremienkreisen. So lange soll es für Bankkunden möglich sein, bei Überweisungen weiter mit ihren bekannten Nummern zu arbeiten.
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Verbraucherschützer fürchten ein "Riesenchaos", wenn die Bankkunden nicht genügend Zeit bekommen, sich auf die neuen Nummern einzustellen. (© dpa)
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Die Aussicht auf "Iban, die Schreckliche" hat in Deutschland immer wieder für Aufregung gesorgt. Verbraucherschützer fürchteten ein "Riesenchaos", weil Bankkunden darauf nicht vorbereitet seien.Das Bundesfinanzministerium machte sich deshalb dafür stark, die Auswirkungen für die Verbraucher so gering wie möglich zu halten.
Tricks der Technik
"Wir wollen erreichen, dass zumindest bei rein nationalen Überweisungen die Kunden bis 2015 weiterhin die vertrauten Kontonummern und Bankleitzahlen verwenden können, dass diese aber bei der Eingabe automatisch in die neue Iban umgerechnet werden", sagte eine Sprecherin. Technisch sei das möglich. Vom 1. August 2015 an wird die Eingabe der Iban dann Pflicht.
Die Sparkassen arbeiten bereits daran, ihren Kunden unterstützende Funktionen anzubieten. "Wir überlegen, ob die Kunden im Onlinebanking auch künftig weiter nur Bankleitzahl und Kontonummer des Zahlungsempfängers einzugeben brauchen", sagt Axel Weiß, Zahlungsverkehrsexperte des Sparkassenverbands. Diese könnten automatisch in Iban umgewandelt und in den Sepa-Überweisungsauftrag übernommen werden. Bei Überweisungen per Papierbeleg denke man ebenfalls über Lösungen nach. So könnte zum Beispiel der Vordruck entsprechend gestaltet werden.
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- Überweisungen in der EU Iban, die Schreckliche 13.08.2010
Der Gag ist doch, dass die Systeme ursprünglich mal parallel liefen und als man feststellte, dass sowohl das neue Überweisungssystem, als auch das Abbuchungssystem (Nutzung
rompiscatole: "Welche Vorteile habe ich davon, ausser, dass ich mir eine längere Zahlenkombination merken muss und bei Überweisungen mehr Möglichkeiten habe was falsch zu machen?"
Wie Sie vielleicht wissen, ist der Überweisende auf Grund unerfindlichen Ratschlusses politischer Kreise allein selbst verantwortlich, wenn er sich vertippt, unabhängig davon, ob er ein gutes oder ein schlechtes Zahlengedächtnis hat, und egal, ob der angegebene Empfänger nun übereinstimmt oder nicht.
IBAN bietet immerhin eine Prüfsumme, an der schon das annehmende System merken kann, ob ein Tippfehler vorliegt.
(Viele Banken verstecken in ihren Kontonummern ebenfalls Prüfsummen - aber dafür gibt es keinen allgemein gültigen Standard.)
Wenn Sie generell Schwierigkeiten mit der Qualität der Arbeit Ihres Auftragnehmers haben, sollten Sie darüber nachdenken, diesen zu wechseln. Sollte Ihr Auftragnehmer länger als 24 Stunden für eine Überweisung benötigen, so bewegt er sich darüber hinaus auf dünnem Eis. Hier hilft oft ein Schreiben an die Bankenaufsicht, die prüfen kann, ob eventuell systematischer Rechtsbruch vorliegt. Sowas kann Wunder wirken.
Bislang muss ich 10 Ziffern Kontonummer (wenn kürzer wird vorne mit Nullen aufgefüllt) und 8 Ziffern für die Bankleitzahl eingeben. Die IBAN besteht genau aus diesen 18 Ziffern zzgl. einer Länderkennung und noch zweier Zahlen. Im Endeffekt ändert sich damit nicht viel, außer dass man sich daran gewöhnen muss, die Daten im neuen Format einzugeben.
Einen Vorteil sehe ich darin jedoch nicht.
Allerdings sehe ich einen Nachteil, denn wie bereits andere Foristen geschrieben haben, werden dann die USA Zugriff auf diese Daten nehmen können. Warum? Mit welcher Begündung sollen die USA meine Banktransferdaten einsehen können? Darüberhinaus wird ja dafür auf das dafür entwickelte Datenschutzabkommen verwiesen. Gleichzeitig ist aber bekannt, dass sich die USA - gelinde gesagt - einen Dreck aus den Verpflichtungen dieses Abkommens scheren. Die Daten werden länger gespeichert als erlaubt, die Daten werden an andere Behörden weitergegeben (wie lange sie dort gespeichert werden ...?).
Nein, das ist kein Vorteil sondern ein klarer Nachteil.
"Dabei bietet SEPA und das neue Datenträgeraustauschverfahren gewaltige Vorteile, und es fällt unter das Datenschutzabkommen mit den USA."
Vorteile, für wen denn? Für die USA, damit die Bankbewegungen noch leichter auszuspionieren sind? Weil ja der Europäer schlechthin ein Terrorist ist?
Gibt es auch nur irgendeinen Mehrwert für den Kunden? Wird die Überweisung dann auch direkt gebucht, und nicht erst Tage später?
Welche Vorteile habe ich davon, ausser, dass ich mir eine längere Zahlenkombination merken muss und bei Überweisungen mehr Möglichkeiten habe was falsch zu machen?
Ich verstehe nicht, warum Überweisungen in Deutschland so kompliziert sein müssen. Bei meiner Bank (in Österreich) habe ich EINE Eingabemaske, egal welche Art von Überweisung ich durchführen will. Das System erkennt, ob ich eine IBAN/BIC oder Kontonummer/BLZ eingegeben habe und verarbeitet diese entsprechend. Dieses technische "Wunder" sollte auch in D möglich sein.
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