Um die Verbreitung verbotener Propaganda einzuschränken, setzen die Jugendschützer auf die Zusammenarbeit mit den Providern. Im Inland hat dieses Vorgehen Erfolg. Rund 95 Prozent der monierten Inhalte wurden gelöscht oder verändert, nachdem sich Jugendschützer eingeschaltet hatten. Die Erfolgsquote sinkt, wenn die Server im Ausland stehen. Doch schloss auch das US-Netzwerk Ning auf Betreiben der Deutschen 35 neonazistische Hass-Communities. Auch Youtube hat rund 2500 rechtsextreme Videos gelöscht. Bei Facebook, so bemängeln die Jugendschützer, funktioniere das Löschen solcher Inhalte nur für das Inland, in anderen Ländern blieben sie oft im Netz. Die Betreiber sollten "Hass künftig effektiver auch international von ihren Plattformen verbannen", fordert "jugendschutz.net".

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Bisher nur schwer verhindern lässt sich in den Netzwerken des Web 2.0, dass die Botschaften der Rechten so schnell wieder online sind, wie sie gelöscht werden. Schließlich können User wie "Deutschlandfunk1" Videos und Texte einfach unter anderem Namen wieder hochladen. "Die Industrie muss Lösungen anbieten, um den erneuten Upload von einmal gelöschten Inhalten zu verhindern", sagt Wörner-Schappert. Im übrigen lasse sich Rechtsextremismus im Netz nur gemeinsam bekämpfen, appelliert der Jugendschützer: "Jeder ist aufgerufen, aktiv gegen solche Inhalte einzuschreiten und sie zu melden."

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  1. Gefahr von rechts
  2. Sie lesen jetzt Ning und YouTube löschen, Facebook eher nicht
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(SZ vom 25.08.2010/jado)