Sie sind stabil, wasserdicht und ihr Display trotzt dem Sonnenlicht: Notebooks für den Freilufteinsatz werden immer beliebter - doch sie haben ihren Preis.
Die falscheste Frage, die man Oliver Husmann stellen kann, geht etwa so: "Ich habe 2500 Euro Budget und möchte dafür einen Computer, der viel aushält." Nicht dass man bei Husmanns Firma Acturion in Sauerlach bei München keine Rechner bekäme, die auch widrigsten Umständen trotzen, nur: Die gepanzerte Wollmilch-Computersau gibt es nicht. "Wenn Sie viel schreiben müssen, dann hilft ihnen ein Computer nichts, den man nur mit einem Stift bedienen kann", gibt der Experte ein Beispiel.
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Gepanzerte Rechenkraft: Outdoor-Laptops werden beispielsweise im Militär eingesetzt. (© Foto: Acturion, oH)
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Fragen wie diese müssen die Kunden bei Acturion erst einmal beantworten, bevor es daran geht, ein konkretes Produkt auszuwählen. Für Anwendungsbereiche wie eine Autowerkstatt kann es schon ausreichen, einen Laptop zu wählen, der nur über ein verstärktes Gehäuse verfügt.
Husmanns Kunden kommen aus der Industrie, aus Freiluftberufen, aber auch vom Militär. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Anforderungen. Soll die Tastatur beleuchtet sein oder wasserdicht oder gar beides? Soll man den Bildschirm auch bei Sonnenschein noch ablesen können? Soll der Rechner einen USB-Anschluss haben, obwohl er eigentlich auch staub- und wasserdicht sein müsste?
Der darf dann auch mal von der Werkbank fallen, ohne gleich den Geist aufzugeben. Sollen die Geräte aber ständig draußen im Einsatz sein, müssen sie - so der Fachbegriff - full ruggedized sein. Aus dem Militärbereich stammt eine Einteilung in verschiedene Klassen, die beschreiben, was ein solcher Computer aushalten muss - einen normalen Regen, Anspritzen mit dem Schlauch oder sogar völliges Eintauchen in (Salz-)Wasser.
Mit den Geräten, wie man sie beim Elektronikmarkt schon für ein paar hundert Euro bekommt, haben die Ruggedized-Modelle nicht viel gemein. Rechenleistung steht bei ihnen nicht im Vordergrund, sondern Zuverlässigkeit. Daher findet man in den Land-Rover-PCs auch eher schwache Prozessoren, die dafür ohne Gehäuselüfter auskommen. Und in noch einem Punkt unterscheiden sich die Harten für Garten: Unter 3000 Euro gibt es keinen Computer, auf dem das Siegel full ruggedized klebt. Lesen Sie hierzu Berichte in der Süddeutschen Zeitung.
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(SZ vom 12.04.2010, ma/joku)
Surfrider Beach in Malibu
Jetzt soll ich also Geld fuer die Produktpraesentation von Acturion bezahlen ?! Klar, wird alles in den 'Qualitaetsjournalismuserhaltungsfonds' gesteckt ;)!
Die letzte Zeile: "Lesen Sie hierzu Berichte in der Süddeutschen Zeitung."; Wirkliche Info gibts nur auf totem Baum oder online gegen Geld.
Eigentlich ist mit nadors Kommentar alles gesagt. Vielleicht eines noch:
Pseudo-Legitimationen wie "xyz werden immer beliebter" - was soll das in der SZ?
Was kommt als nächtes?
"Rahmspinat auf dem Vormarsch!"?
Die vom Redakteuer gefühlte Beliebtheit ist halt doch ein toller Gradmesser, wenn einem kein vernünftiger Einstieg einfällt.
Es gibt ruggedized-Laptops.
Sogar verschiedene Klassen.
Die sind teuer.
Wir nennen einen Händler.
Sonst noch irgendeine Information, die ich übersehen habe?