Experten hatten ein neues Mac-Betriebssystem für 2013 erwartet - nun kommt es schon im Sommer: Mit Mac OS X 10.8, Mountain Lion genannt, will Apple wichtige Funktionen von iOS-Mobilgeräten künftig auch Mac-Nutzern anbieten.
Erst vor acht Monaten hat Apple mit OS X 10.7 Lion ein neues Betriebssystem für seine Macs gestartet. Doch der Nachfolger des Löwen soll schon im Sommer unter dem Namen OS X 10.8 Mountain Lion auf den Markt kommen. "Wir haben so viele Innovationen auf Lager, dass wir die Vorstellung eines neuen Systems nicht künstlich nach hinten verschieben wollen", sagte ein Apple-Sprecher.
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Mit OS X Mountain Lion wird der Mac viel stärker mit iCloud verbunden als bisher. Das sehen die Nutzer schon beim Umstieg auf das neue System oder beim Kauf eines neuen Macs mit Mountain Lion. Direkt beim ersten Hochfahren des Rechners fragt das System nach dem Login zu dem kostenlosen Apple-Onlinedienst.
Nutzt man bereits iCloud, werden wie von Geisterhand nicht nur die E-Mail-Konten und Lesezeichen des Browsers übernommen, sondern auch Kalender-Einträge, Dokumente und Notizen. Mit den neuen iCloud-Funktionen können Mac-Besitzer ihre Dokumente, Erinnerungen und Notizen künftig auch mit iPhones oder iPads abrufen. Apple bietet auch eine Schnittstelle (API) an, so dass auch andere Softwarehersteller auf dieses System zugreifen können.
Mac kann SMS an das iPhone schicken
Von iOS-Geräten bekannt ist die Anwendung Messages, die auf dem Mac das Programm iChat ablöst. Messages kann SMS-ähnliche Kurzmitteilungen (iMessages) an iPhones, iPad, einen iPod touch oder einen anderen Mac senden, wenn dort ebenfalls Mountain Lion läuft. Gebühren fallen dafür nicht an. Nicht neu für iOS-Anwender ist auch die Benachrichtigungszentrale im Mac, die Apple Notification Center nennt.
Auf dem Bildschirm blenden sich Benachrichtigungen über neue E-Mails, Twitter-Einträge oder Erinnerungen aus dem Kalender oder der ToDo-Liste ein und wieder aus. Mit einer Wischbewegung auf dem Touchpad kann man die komplette Liste der Benachrichtigungen sehen.
Der Kurzmitteilungsdienst Twitter wurde für Mountain Lion wie in iOS auf Systemebene integriert, so dass künftig aus allen denkbaren Anwendungen heraus getwittert werden kann.
Aus der Welt des iPod touch, iPhone und iPad stammt auch das Game Center, das mit Mountain Lion zum ersten Mal auf den Mac kommt. Über das sogenannte AirPlay Mirroring kann man nun auch Inhalte vom Mac-Bildschirm drahtlos an einen Fernseher schicken, vorausgesetzt an dem Gerät hängt eine kleine AppleTV-Box.
Neues Sicherheitskonzept
Das System eignet sich neben Videos auch für Präsentationen, die sonst eher mit einem Beamer vorgeführt werden. Mit Mountain Lion überarbeitet Apple auch sein Sicherheitskonzept. Unter den Namen Gatekeeper (Torwächter) bietet das System neue Optionen beim Installieren von Software. Die Administratoren eines Macs können nun festlegen, aus welchen Quellen Programme installiert werden können.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt nur noch Software aus dem Mac App Store zu. Apple lässt allerdings auch weiterhin Installationen aus anderen Quellen zu. Anwender können OS X Mountain Lion "im Sommer" im Mac App Store kaufen - also vermutlich vor dem Starttermin von Windows 8. Das genaue Launch-Datum und den Preis will Apple noch nicht verraten. Für das Upgrade auf Lion hatte Apple 24 Euro verlangt.
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(Süddeutsche.de/dpa/joku)
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da hatte wohl Apple ein wenig Druck von Win8 und Android5.0.
Der Berglöwe zeigt aber kaum Überzeugendes oder Gewichtiges.
Jeder Schrottklitsche kann heutzutage mit jedem Smartphone gratis per Message kommunizieren. Das als Novum zu verkaufen.....da penn ich ja gleich ein.
Da behauptet doch wirklich einer Lion liefe nicht stabil und verwendet XP, Lustig. Ich glaube das diese Person noch nie mit eine, Mac Betriebssystem gearbeitet hat. Immer mehr Menschen steigen auf Mac um weil es einfach sicherer ist. Die Umsteiger tönen in allen Umfragen und Test- oder Erfahrungsberichten wie schön einfach nun alles geht.
Ja, die positiven Erfahrungen stören die Dosianer, zugegeben. Sie sind halt Handwerker die noch gerne schrauben, löten und Platten wechseln. Das sind die Leute die bei jedem neuen Spiel eine neue Grafikkarte kaufen müssen, kostet ja alles kein Geld. Überhaupt sind Spieler besser bei den Dosen aufgehoben, da gebe ich ausdrücklich Recht.
Ich freue mich auf das "geschlossene" System, dadurch erspare ich mir viel Ärger und muss nicht nebenbei Informatik studieren. Was ich brauch läuft und kostet gesehen am Nutzen nicht viel, Freeware gibt es zugegeben aber nicht so viel. Dadurch läuft aber alles, auch wichtig.
Als SZ User ist es allerdings ein Graus, man darf keine rote Balken vergeben, auch keine Grünen. Das kriegt die IT der SZ einfach nicht hin, das ist man aber gewohnt und beeinträchtigt nicht die Arbeit mit dem Mac. Man muss nicht jeden Schwachsinn mitmachen.
@klimakiller:
Es ist auch unmöglich "alle halbe Jahre" ein neues OS X zu installieren da der PLZ noch nie unter einem Jahr lag und auch diesmal OS X 10.8 ein Jahr (=12 Monate) nach OS X 10.7 erscheint.
@caligus:
Es hat mich exakt 5 Minuten gekostet um iSync auf Lion zu installieren. Einfach aus Online-Quelle beziehen oder die iSync.app aus einem alten Snow Leopard Backup (z.B. TimeMachine) in den Programme-Ordner rüberziehen.
Ich habe keinerlei Probleme mit Lion und möchte keine der Funktionen missen. Auch das neue Snow Mountain wird sich höchst wahrscheinlich als nützliches Upgrade erweisen.
So lange ich frei bin in Bezug auf die Wahl der Quelle meiner Software (also nicht angewiesen auf App-Store Käufe) werde ich weiter Macintosh OS verwenden.
Die von Apple angestrebte Verschmelzung von OS X und iOS ist seit Jahren zu beobachten und ist denke ich bisher nur aus zwei Gründen noch nicht vollzogen: Die Geschwindigkeit einer physikalischen Tastatur und die Präzision eines Mauszeigers. Man darf gespannt sein was die nächsten 5 Jahre so bringen!
Windows 98SE war seinerzeit auch nur ein Upgrade als neue Version getarnt.
Alle paar Jahre mal 20 Euro für ein Betriebssystem-Upgrade ist schon okay.
Im Fall der Fälle kann man ja immer noch Linux drauf packen. Meine einzige Befürchtung war, dass der Appstore verpflichtend wird und man nachher womöglich nur noch darüber installieren kann.
Das wäre dann mein Bruch mit Apple gewesen.
alle halbe Jahre ein neues System zu installieren.
Ich weiß, ich muss es nicht.
Auf der einen Seite arbeite ich seit Jahren mit dem "unsicheren" Windows XP
Auf der anderen Seite das angeblich "so sichere" OS X alle 6 Monate neu?
Das sieht mir doch sehr nach Geldschneiderei aus.
Es ist schon sehr ärgerlich mit "LION" arbeiten zu müssen.
Kann man das eigentlich nach einer Onlineinstallation Retour nehmen?
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