Blogger.com Google geht gegen Porno-Blogs vor

Sie zeigen explizite Bilder und sollen die Nutzer auf Pornoseiten locken. Bislang duldete Google solche Seiten auf seiner Blogplattform, nun sollen sie gelöscht werden. Doch nicht alle Nacktfotos müssen gehen.

Google will nicht länger eine Plattform für Pornowerbung sein. Der Konzern verbietet nun, Pornografie auf seinem Netzwerk Blogger.com zu vermarkten, schreibt The Next Web.

Wer eine solche Seite bei Blogger.com aufgesetzt hat, bekommt momentan Post von Google.

Der Konzern informiert darin, dass sich die Nutzungsbedigungen zum 30. Juni ändern. Dann dürfe "Adult Content" nicht mehr monetarisiert werden. Das steht zwar schon jetzt in den Nutzungsbedigungen:

Nutzen Sie Blogger nicht, um mit nicht jugendfreien Inhalten Geld zu verdienen. Erstellen Sie beispielsweise keine Blogs, bei denen ein erheblicher Teil des Inhalts aus Werbung oder Links zu kommerziellen Pornografie-Websites besteht.

Durchgesetzt wurde die Regel bisher aber nicht. Das soll sich nun ändern. Verstoßen Seiten dagegen, werden sie künftig gelöscht, kündigt Google an.

Stellt ein Blogger dagegen Bilder und Videos online, die "Nacktheit und sexuelle Handlungen zeigen", ohne sie zu vermarkten, soll dies weiterhin erlaubt sein. Google schaltet vor solche Seiten eine Hinweistafel, bei der User anklicken müssen, ob sie nicht jugendfreies Material sehen wollen oder nicht.