Airblock Die perfekte Drohne für Lego-Liebhaber

Drohne oder Luftkissen-Gefährt - das modulare Konzept der Airblock erlaubt verschiedene Einsatzmöglichkeiten.

(Foto: OH)

Die Airblock ist eine Drohne ohne Kamera. Langweilig? Im Gegenteil: Das modulare Konzept macht kleine und große Bastler glücklich.

Von Thorsten Riedl

Es gibt viele davon: große, kleine, mit Kamera oder ohne, mit vier Rotoren, sechs oder acht, oder gar noch mehr übereinander - aber eine Drohne, wie sie die Ingenieure von Makeblock entwickelt haben, muss man trotzdem suchen. Es hat sechs Rotoren und keine Kamera. So weit, so langweilig. Dafür lassen sich die Rotoren beliebig anordnen, im Nu wird aus der Drohne ein Hovercraft. Oder in Verbindung mit Lego etwa eine ganz neue Erfindung, die sich mit der Makeblock-App programmieren lässt.

Die Airblock wurde Ende vergangenen Jahres über das Internet finanziert. Nun ist sie im freien Handel zu haben, wird auf der Makeblock-Seite für 180 Euro gelistet. Zum Lieferumfang gehören neben dem Fluggerät ein paar Ersatzteile, Aufkleber, die sich neben die Rotoren kleben lassen sowie ein Ladegerät plus zwei Akkus, die für etwas mehr als zehn Minuten Flugspaß sorgen. Dazu kommt die Basis für das Hovercraft, die ebenso wie die Schutzummantelung der Rotoren aus EPP gefertigt ist. Dieser Kunststoff ist leicht und "rückverformbar", federt also harte Landungen in der Regel ohne Schäden ab.

Mit einer App lassen sich Manöver programmieren

Das Besondere an der Drohne ist das modulare Konzept. Es besteht aus einem Antriebsmodul mit LED-Leuchten sowie drei roten und drei weißen Rotoren. Diese werden per Magnet in verschiedenen Ausrichtungen an den Antrieb gedockt. So entsteht eine Drohne mit drei oder sechs Rotoren, das Hovercraft für Fahrten über Wasser oder glatte Flächen oder eine Spinne - wenn Lego ins Spiel kommt, sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Gesteuert wird der Spaß über eine App, die recht intuitiv umgesetzt wurde und für Android- und Apple-Geräte zu haben ist. Mit der Software lassen sich Manöver der Airblock progammieren. Auch das funktioniert recht einfach, ein wenig Programmiererfahrung schadet aber nicht.

Wegen des leichten Kunststoffs fliegt die Airblock bei allzu viel Wind nur störrisch. Die Leichtigkeit sorgt aber auch dafür, dass sie als Hovercraft über das Wasser flitzt. Die Airblock kommt nicht billig, für Vorbesteller war sie nur halb so teuer wie jetzt im Handel. Sie beflügelt mit dem Baustein-Konzept aber die Kreativität von groß und klein.

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