Seit Jahren streiten Deutschland und Tschechien über den Schutz des Namens "Karlsbader Oblaten". Nun zeichnet sich ein Teilerfolg für die Bundesrepublik ab.
Im deutsch-tschechischen Streit über den Schutz des Namens "Karlsbader Oblaten" zeichnet sich nach jahrelangem Ringen ein Teilerfolg für die Bundesrepublik ab: Zwar wird die EU voraussichtlich die tschechische Bezeichnung "Karlovarské oplatky" als geographische Angabe schützen, wie eine Sprecherin der Regionalvertretung der EU-Kommission sagte. Den deutschen und österreichischen Herstellern werde aber eine fünfjährige Frist eingeräumt, in der sie die deutsche Bezeichnung "Karlsbader Oblaten" weiter verwenden dürfen.
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Fünf Jahre lang sollen die deutschen und österreichischen Hersteller die deutsche Bezeichnung "Karlsbader Oblaten" weiter verwenden dürfen. (© ddp)
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Darüber hinaus könnten Hersteller, die die deutsche Bezeichnung markenrechtlich geschützt haben, diese unabhängig von der Übergangsfrist weiter auf ihre Oblaten-Packungen drucken. Das trifft für den Marktführer in Deutschland, die Wetzel Oblaten- und Waffelfabrik im schwäbischen Dillingen, nach Firmenangaben zu. Damit kann das Unternehmen weiterhin "Karlsbader Oblaten" vertreiben.
Zudem können die Hersteller der Sprecherin zufolge auch noch prüfen lassen, ob es sich bei "Karlsbader Oblaten" um eine Gattungsbezeichnung handelt, die weiter verwendet werden darf. Das könne aber nicht die EU-Kommission feststellen, sondern nur die zuständigen Gerichte in Deutschland und Österreich. Diesem Kompromiss stimmte vergangene Woche in Brüssel im Ständigen Ausschuss für geschützte geographische Angaben ein Großteil der EU-Mitgliedsstaaten zu, Deutschland und Österreich votierten dagegen. Mehrere tschechische Politiker sprachen daraufhin von einem "Sieg". Der oberste Repräsentant der Sudetendeutschen, der CSU-Europapolitiker Bernd Posselt, bezeichnete "das Triumphgeheul gewisser Kreise" in Tschechien als "wirklich erschütternd": "Da versuchen schon gewisse Kreise, das Thema nationalistisch zu missbrauchen."
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(sueddeutsche.de/dapd/sonn)
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Zuerst vertreiben wir die Deutschen, konfiszieren ihre Güter, ihre Betriebe, und dann pochen wir auf under Recht auf eben dieselben Güter und Betriebe… "There is something wrong in this picture"…
@forscher: Sie haben von Forschung soviel Ahnung wie ein Blinder vom
Sehen, muß ich leider konstatieren! Im o.g. Münchner Vertrag wurde das
Unrecht v. 1918/Versailles/St.Germain/Trianon korrigiert, den europ Völkern
das Recht auf Selbstbestimmung (14 Punkte Wilsons) zu verweigern, nämlich
das der sog. Sudetendeutschen, die sich 1919 (4. März) und schon vorher
dafür aussprachen, zu Deutsch-Österreich gehören zu wollen.
Bei den Benesch-Dekreten v. Okt. 1946 handelt es sich um einen illegalen
Versuch, abscheuliche Verbrechen an Deutschen u. Ungarn nachträglich als
der "Tscheoslowakei" nützliche Heldentaten zu erklären, diese Verbrechen nicht
nur als "legal", sondern sogar als dem Staat hilfreich zu bezeichnen.
Selten hat sich ein Staatsführer (Benesch) und ein Staat (Tschechoslowakei
bzw. seine beiden Nachfolgestaaten) schlimmer als Verbrecher definiert als
mit diesen sog. Gesetzen des Eduard Benesch! Lt. dem jetzigen Staatschef
Vaclav Klaus sollen diese Gesetze immer noch gültig sein, unabänderlich
gelten, etc., wahrlich eine Verhöhnung des Rechts und des Völkerrechts!
Ganz übel was Sie da von sich geben. Sie können auch gleich sagen "die hatten es nicht anders verdient". Ihnen ist schon klar das es Massengräber mit hingerichteten Zivilisten gibt, oder die vielen tausenden vergewaltigten Frauen. Haben die sich das alle ausgesucht? Wollten die es nicht anders? Hatten die es verdient? Unrecht erlaubt kein Unrecht vorallem wenn das erste Unrecht politisch herbeigeführt wurde und die größten Verlierer durchweg Zivilisten waren. Die Sudentendeutschen hatten da auch lange keinen Teil dran. Das die tatsächlich aus der Unterdrückung befreit wurden leider von einem der ihnen noch mehr Leid brachte ist ja wohl verständlich erstmal ein Grund zur Freude gewesen.
Ausserdem kann man nach ihrer Argumentation die NS Zeit bis 1939 gut und gerne den Alleirten und ihren kolonisationsverträgen von Versail in die Schuhe schieben.
Ich finde es unerträglich das die Massenvergewaltigungen, die ethnischen Säuberungen und die Massenvertreibungen von Deutschen Zivilisten immer wieder verhöhnt werden.
Dieses Urteil empfinde ich als Skandal und nachträglich Unrecht an Vertriebenen. Erst wird in EU Papieren der deutsche zum Bürger zweiter Klasse ohne die selben rechte gemacht die jeder andere EU Bürger geniest. Und nun werden diese auch noch den letzten resten ihrer untergegangenen Kultur beraubt.
Einfach Abartig
vom Münchner Abkommen haben sie noch nix gehört.
Da hat uns beide doch tatsächlich so ein Schlingel mit rot bewertet, tststs. Aber die CSU hatte ja mit Meinungsfreiheit immer schon so einige Probleme.
Paging