Dominic Stoiber hält nichts von dieser "logischen Folge" auf das Amt seines Vaters: "Das ist ein unangebrachter Ansatz, den ich nicht nachvollziehen kann." Auch er ist durch den Beruf seines Vaters mitten in der Politik aufgewachsen. Ihm gefällt, dass man mit Engagement dort etwas bewegen kann. Gleichzeitig sind ihm auch die Schattenseiten des Betriebs bewusst: "Die Rangeleien und Ellenbogeneinsätze gehen ja schon in der Jungen Union los", sagt der JU-Ortsvorsitzende von Wolfratshausen. Außerdem sollte man in dem Job Lob nicht unbedingt erwarten.
Dominic Stoiber arbeitet für die gleiche Partei wie sein Vater. (© Foto: Hartmut Pöstges)
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Mit seinem Vater Edmund Stoiber will Dominic sich nicht vergleichen - es war am Anfang schwer genug, den Leuten "auf einer Wahlkampfveranstaltung zu vermitteln, dass hier Dominic Stoiber steht und nicht der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten". Schon in der Schulzeit ist er für die Politik seines Vaters verantwortlich gemacht worden. "Man legt sich deswegen relativ schnell ein dickes Fell an, das schützt ein Stückweit von mancher Anfeindung", sagt der 28-jährige Produktmanager.
Trotzdem nützt der prominente Nachname nun im Kampf um einen Sitz im Bezirkstag. Einmal hat ihn sein Vater auf einer Veranstaltung persönlich unterstützt. Die Aufmerksamkeit war entsprechend groß. Das "Weiter so!" des ehemaligen Ministerpräsidenten hörte Sohn Stoiber gern.
Haben die anderen Politikerkinder Stamm und Streibl eine andere Partei gewählt als ihre Eltern, so ist es für Dominic Stoiber nicht schwer gewesen, sich für die CSU zu entscheiden: In der Partei, innerhalb der er dank seines Vaters aufgewachsen ist, fühle er sich einfach "zu Hause".
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(sueddeutsche.de/bica)
Wirbel um Obama-Biographie
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....anders zu erwarten, bei diesen Sponsoren........
das ist ja wohl nix neues (aber innerhalb einer Partei). Nachdem der Nachwuchs aber für verschiedene Parteien antritt werden sie vielleicht anständiger miteinander umgehen.
Wieso soll ich jemanden wählen, der bisher nicht durch orignelle Standpunkte und kreative Lösungsansätze politischer Aufgaben aufgefallen ist.
Von den vorgestellten Kanditat/Innen weis ich nur daß sie Söhne/Töchter von verflossenen Politgrößen sind und jetzt in die Ämter drängen.
Ist Bayern noch eine Erbmonarchie?
Wenn die Eltern von ihrem Arbeitgeber schwärmen würden, müssten sich die Kinder doch alle ausnahmslos in der CSU befinden.
Nur ist dem halt wahrscheinlich nicht so .
Wenn Kinder Begabungen mitnehmen, ist damit ihr Repertoire noch nicht erschöpft - zum Leidwesen von Eltern, die sich eine Fortsetzung ihrer Karriere durch ihre Kinder erhofft haben, worauf sie sicher kein Recht haben.
Es spricht für eigenständig entwickelte Persönlichkeiten, wenn Kinder andere Wege gehen. Ob die Ziele deswegen weit auseinander liegen, ist damit nicht gesagt.
Paging