Von Stefan Grundhoff

Ein neues Modell von Smart lässt wohl noch länger auf sich warten. Zumindest als Einzelstück gibt es bereits einen Smart-Kleinlaster - den Smart Cargo.

Wo auch immer Sascha Gerstmayer mit seinem Smart Cargo auftaucht, sammeln sich Menschenmassen. Einen Dreiachser des Winzlings aus Hambach hat noch nie einer mit eigenen Augen gesehen. "Ich habe über vier Jahre an dem dreiachsigen Smart gebastelt", erzählt Gerstmayer stolz, ich wollte eben einen Smart wie keinen. So bin ich auf die Idee mit dem Dreiachser gekommen." Wo auch immer der sympathische Karosseriemeister aus Burgau mit seinem silbernen Spielmobil vorfährt, gibt es Szenenapplaus. Jung und alt, groß und klein, Städter oder Landei drehen die Köpfe nach dem Mega-Smart mit dem Kennzeichen GZ - NI 1. Anfassen, reinsetzen und bestaunen.

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Ein Smart als Kleinlaster - Idee mit Zukunft? (© Foto: Pressinform)

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An einen Smart Fortwo hat man sich längst gewöhnt. Doch einen Smart Pick-up mit drei Achsen, Lkw-Zulassung und Breitreifen ist so dezent wie ein weißer Elefant im Stau auf der Autobahn. "Ich bin großer Pick-up-Fan. Schon immer gewesen. Und nach der Lehre hat doch jeder einen Traum, etwas Ungewöhnliches zu bauen", lacht der Burgauer. "So habe ich mich an meinen Smart Cargo gemacht. Und hier steht er nun."

Das Ergebnis ist ein absoluter Renner: Bei dem ehemals silber-schwarzen Smart Fortwo blieb nichts so wie es einmal war. Der Motor wanderte nach hinten unter die wasserdicht ausgekleidete Ladefläche, die Hinterachse wurde einfach gedoppelt und die Tridion-Sicherheitszelle durch aufwendige Schweißarbeiten nach hinten verlängert. Auf der Ladefläche können so Lasten bis 250 Kilogramm transportiert werden. Das Leergewicht des Smart Cargo liegt bei 990 Kilogramm.

Die Idee zu einem Smart Pick-up hatte Sascha Gerstmayer schon seit längerem. Doch was sich zunächst einfach anhört, brauchte allem mehr als ein dreiviertel Jahr an Vorbereitung und Planung. Insgesamt gingen fast vier Jahre ins Land, ehe der Smart Cargo fertig war. "Besonders schwierig war die Verlängerung der Sicherheitszelle nach hinten und der Bau der Ladefläche selbst", erzählt der Bayer, der nach der erfolgreichen Fertigstellung gleich noch einen stimmigen Anhänger für Ersatzteile kreierte.

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