In Kiel entsteht derzeit die Planet Solar, ein 31 Meter langer Katamaran, der mit Sonnenenergie betrieben wird. Die Erdumrundung ist für 2011 geplant.
Die Kieler Knierim-Werft hat in der internationalen Szene seit langem einen guten Namen. Denn dort, am Nord-Ostsee-Kanal, entstehen nicht nur sogenannte Performance-Cruiser von 15 bis über 20 Meter Länge, hier wurde auch der 26 Meter lange deutsche America's Cupper Ger 89 gebaut. Jetzt rücken die Kieler Bootsbauer erneut in den Focus: Sie bauen derzeit einen 31 Meter langen und 15 Meter breiten Katamaran, der ausschließlich mit der Kraft von Solarzellen um die Welt fahren soll. Und Werftchef Gunnar Knierim umschreibt die Dimension: "Das Volumen des Katamarans entspricht dem einer mehr als 60 Meter langen Einrumpfyacht."
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Kraft-Werk: Der Solar-Kat "Planet Solar" misst 31 mal 15 Meter. Die 500 Quadratmeter große Decksfläche ist fast komplett mit Photovoltaik-Modulen belegt. (© Foto: oh)
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Das 60-Tonnen-Schiff ist damit der größte Solarkatamaran der Welt, allein das mit Photovoltaik-Modulen belegte Deck misst 500 Quadratmeter. Die Planet Solar ist in ihrer Konstruktion auch ein sogenannter Wave-Piercer - die beiden Rümpfe sollen Wellen bei Seegang nicht überfahren, sondern durchschneiden. Der neuseeländische Konstrukteur Craig Loomes, der den Solar-Kat zeichnete, hat dieses Wellenschneider-Prinzip überarbeitet und verspricht, dass es auch dann funktioniert, wenn die Wellen schräg von vorne kommen.
Die Vision für die Planet Solar stammt von Raphaël Domjan, einem Bergführer und Rettungsspezialisten aus dem Schweizer Neuchâtel. Er plant, mit dem Franzosen Gérard d'Aboville als Steuermann und Co-Skipper im Jahr 2011 mit dem Riesenkatamaran rund um die Welt fahren. "Wir wollen die Phileas Foggs des 21. Jahrhundert sein", sagt Raphaël Domjan mit Blick auf den Helden in Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt". Vor allem aber steht das Projekt Planet Solar im Dienst der Umwelt. Denn durch die Erdumrundung unter Verzicht auf konventionelle Energie soll die Nutzung der umweltfreundlichen Solarenergie in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit gebracht werden.
Möglich wurde die Umsetzung dieser Idee durch den Darmstädter Unternehmer Immo Ströher, der nicht nur in namhaften Solarfirmen wie der mit ihren Modulen beteiligten Berliner Solon AG engagiert ist, sondern innovative Ideen für den Einsatz erneuerbarer Energien als Initialzündungen versteht und fördert. So finanziert seine Schweizer Rivendell Holding AG den Bau des Bootes, das fast zehn Millionen Euro kosten wird. "Das Schiff ist eine technologische Herausforderung, die nur mit engagierten Spezialisten zu meistern ist", beschreibt Ströher seine Begeisterung dafür, dieses ambitionierte Projekt zu unterstützen. Sein Ziel ist es, zu demonstrieren, dass eine weitaus stärkere Nutzung der erneuerbaren Energien in allen Lebensbereichen möglich ist und so eines Tages Atomenergie überflüssig sein kann.
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Verfassungsrichter rügen Billig-Professuren
Sind es nicht Ah, die eine Batterie bunkert?
Liebe SZ. Die Kieler planen. Die Mondorfer sind schon fertig. Ist das keine Meldung wert?
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=676881
Alles was ich hier im Forum lese ist: 'Warum ist dieses Ding nicht perfekt' und 'Die Meldung ist alt'.
Ein Prototyp ist zum lernen da. Ich sehe, dass es ein guter Ansatz ist, den man verbessern kann. Oder ist eine Dieselmaschine mehr 'Öko'?(Ökologisch wie auch Ökonomisch)
Und Alles was ich hier im Forum lese ist: 'Warum ist dieses Ding nicht perfekt' und 'Die Meldung ist alt'.
Was für ein geistiges Armutszeugnis ...
knierim-yachtbau.de/downloads/111109PressemitteilungSolarkatamaran.pdf
wenig Arbeit / Zeit = Leistung.
Es kommt ja nur darauf an, daß schlechte Arbeit als Leistung verkauft wird und hervorragende Leistungen als ungenügende Arbeitsproduktivität.
Das ist bei Bänkern, Managern und Politikern so, warum soll das bei Solar-Schiffen was anderes sein
Paging